Kurz-Test: Wohnung renovieren – Wände sprühen statt streichen – Wagner Wallperfect W665

Es war nach einigen Jahren mal wieder soweit: Die Wohnung muss gestrichen werden! Ich beschäftigte mich mit der Frage, ob es der Maler machen soll oder ich selbst…? Letztes Mal hat es der Maler gemacht und ich war sowohl vom Preis als auch von der Qualität sehr zufrieden. Im Gegensatz zum letzten Mal ist die Wohnung aber diesmal nicht leer und unbewohnt. Da ich nicht so gern jemanden tagelang in meiner Wohnung herumlaufen lassen möchte, war mein Wunsch diesmal ausgeprägter, es selbst zu machen. Da ich mich immer sehr ungeübt mit der Farbrolle zeigte, kam mir die folgende Entdeckung sehr recht: Von Wagner gibt es neuerdings ein Sprühsystem für Wandfarbe: Wallperfect W665. Ungeübt bei der Farbrolle heisst bei mir übrigens, dass ich grundsätzlich zuviel Farbe auf die Rolle aufnehme und das Ergebnis so dazu neigt, fleckig bzw. streifig zu werden. Das Sprühsystem verspricht, dass all diese Probleme der Vergangenheit angehören…. Ich war zunächst etwas skeptisch, da in der Vergangenheit häufiger solche „Innovationen“ im Heimwerkerbereich keinen wirklichen Mehrwehrt geboten haben. Dennoch entschied ich mich, dem Produkt einen Versuch zu geben und kaufte es (relativ günstig) bei eBay.

Um es vorweg zu nehmen: Das Gerät hat mich nicht enttäuscht und ich würde es durchaus weiterempfehlen für alle, die großere Wandflächen (>40 qm)  neu streichen möchten.

Doch nun zum Gerät: Es besteht aus einem „umgekehrten“ Staubsauger, der Luft mit hohem Druck in einen Schlauch bläst. Dabei nimmt das Gerät einen Geräuschpegel an, der etwa mit einem lauteren Naß-/Trockensauger vergleichbar ist. An diesen Schlauch wir eine Spritzpistole mit eingebautem Farbtank montiert. Als Zubehör gibt es übrigens separate „Spritzeinheiten“ zu kaufen, die für andere Zwekcke als Wandfarben geeignet sind (bspw. Lackierarbeiten). Diese habe ich jedoch nicht ausprobiert. Die Spritzpistole lässt sich mit einem pistolenartigen Abzug steuern („am Abzug ziehen = Farbauftrag“). Der Sprühstrahl selbst lässt sich oval oder punktförmig einstellen. Im ovalen Modus kann dieser wiederum horizontal oder vertikal eingestellt werden.

Doch nun zu meinen Erfahrungen:

Positiv ist mir aufgefallen:

  • Der Farbauftrag ist relativ sparsam im Vergleich zum klassischen „Walzen“. Bemerkt habe ich dies daran, dass ich mit gleicher Farbmenge mehr Fläche bemalen konnte. Verstärkt wurde dieser Effekt noch dadurch, dass die Farbe ca. 10%-20% mit Wasser verdünnt wird, bevor diese durch die Wallperfect W665 gesprüht werden kann.
  • Der Farbauftrag ist gleichmäßig – bei mir ist das Ergebnis wie beim Malermeister! Dabei habe ich immer den sogenannten Kreuzgang genutzt, d.h. die Farbe zunächst in senkrechten und dann in waagerechten Bewegungen aufgetragen.
  • Es ging im vergleich zu Farbwalze ca. 1/3 schneller (wichtig: das Abkleben ist beim Sprühen extrem wichtig und nimmt eher mehr Zeit in Anspruch als beim Walzen).
  • Unebenheiten der Wand spielen keine Rolle mehr (beim Walzen haben diese immer zu ungleichmäßigem Farbauftrag geführt).
  • Eine beiliegende DVD erklärt (kurz) die Benutzung des Wallperfect W665.
  • Ein beiliegender Messstab erleicht die korrekte Verdünnung um 10%-20%.
  • Beim Sprühen von Wänden tritt fast kein unerwünschter Sprühnebel auf (Wichtig: Beim Sprühen über Kopf von Decken ist dies etwas anders, hier tritt durchaus Sprühnebel auf – Atemschutzmaske tragen!).

Negativ ist mir aufgefallen:

  • Zum leichteren Einfüllen legt Wagner dem Wallperfect zwei Trichter aus Pappe bei. Diese Papptrichter durchnässen nach einmaliger Benutzung und sind danach unbrauchbar. Hier hätte besser ein Kunstofftrichter beigelegt werden sollen, der sich mehrfach benutzen lässt.

Weder positiv noch negativ ist mir folgendes aufgefallen, das jedoch beachtet werden sollte:

  • Abkleben ist extrem wichtig! Bereiche, die nicht korrekt abgeklebt worden sind, machen hinterher unnötige Arbeit. Hierzu empfehle ich die praktischen Kombi-Abklebeprodukte von Tesa („EasyCover“) – dieses Produkt ist wirklich genial! Das Kombiprodukt gibt es in verschiedenen Größen und die größere Variante eignet sich sehr gut, um Türen zu bedecken (Schutz vor Sprühnebel!).
  • Falls man zwei- oder mehrfarbig streichen will, sollte man etwas Zeit einplanen. Denn falls bspw. die Decke weiss bleiben soll, sollten die Ränder abgeklebt werden, bevor die Wände in einer anderen Farbe gestrichen werden. Dies geht jedoch erst richtig, wenn die Farbe ausreichend getrocknet ist.
  • Bereiche mit vielen Aussparungen und wenig gerade Fläche sollten vielleicht doch lieber gewalzt werden. Sprühen lohnt sich vor allem bei größeren Flächen…

Ich hoffe, ein wenig Entscheidungshilfe gebenen zu haben, ob sich die Anschaffung des Wagner Wallperfect W665 lohnt oder nicht. Unten gibt es noch einmal eine Kostprobe vom Ergebnis ; )

Beispiel für eine Wand, die mit dem Wagner Wallperfect W665 gestrichen wurde.
Diese Wand habe ich mit Wagner Wallperfect w665 gesprüht

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Lösung für Vista: Nach Ruhezustand kommt „Das System wurde nicht ordnungsgemäß heruntergefahren“

Bei meinem Vista 64 funktionierte nach einem Umzug der Partition auf eine neue Festplatte der Ruhezustand (Suspend-to-Disk, Hibernation)  nicht mehr ordnungsgemäß (ich habe eine bestehende Vista-Partition mit Acronis auf eine neue, größere Festplatte kopiert). Das Problem zeigte sich darin, dass Windows Vista zwar ordnungsgemäß vom Betriebszustand in den Ruhezustand wechselt, aber beim „Aufwachen“ bzw. Reaktivieren lediglich die folgende Fehlermeldung erscheint: „Das System wurde nicht ordnungsgemäß heruntergefahren“ bzw. englisch „System was shutdown unexpectedly“. Daraufhin hatte man dann nur die Möglichkeit, völlig neu zu booten oder den abgesichterten Modus auszuwählen. Nach langem Suchen habe ich endlich eine Lösung gefunden:

Offenbar trägt Vista in den Bootmanager eine eindeutige Laufwerks-ID ein, auf der die gesicherten Ruhezustandsdateien pro Bootmanager-Eintrag erwartet werden. Vermutlich durch das Kopieren von einer Festplatte zur nächsten sind diese Eintragungen ungültig geworden. Wichtig: Der Bootmanager funktioniert unter Vista nicht mehr so wie unter Windows XP (es gibt keine Boot.ini als Textdatei mehr!). Statt dessen wird das Kommandozeilenprogramm bcdedit.exe benötigt, welches bei Windows Vista standardmäßig mitinstalliert wird. Die nachfolgende Lösung funktioniert daher nicht mehr unter Windows XP, sondern nur unter Windows Vista (ggf. funktioniert sie auch unter Windows 7, aber dies habe ich noch nicht getestet).

Die Lösung besteht darin, dass man mit dem Tool bcdedit.exe die ID des Laufwerks, auf dem die Ruhezustanddateien vermutet werden, löscht. Offenbahr wird daraufhin automatisch die neue Laufwerks-ID eingetragen (wie der genaue Mechanismus abläuft, kann ich nicht genau sagen, da ich mich nicht so gut mit dem neuen Bootmanager von Vista auskenne. Fakt ist aber, dass es funktioniert hat).

Eine genaue Beschreibung der Vorgehensweise, die bei mir zum Erfolg geführt hat, findet ihr auf folgendem

Microsoft Artikel „Fehlermeldung ‚Das System wurde unerwartet heruntergefahren‘, wenn ein Windows Vista SP1-Computer aus dem Ruhezustand fortgesetzt wird.“

Hinweis: Im Artikel wird zwar ständig von Windows Vista Service Pack 1 gesprochen, ich habe aber Vista Service Pack 2 und die Ausführungen haben problemlos geholfen. Viel Glück!

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Itunes 9: Download ab heute…

Wie ich eben auf dem Nachrichtenticker von der Apple-Keynote am 09.09.09 (tolles Datum ; ) erfahren habe, wird iTunes 9 ab heute von Apple zum Download bereitgestellt.

Ich bin eben auf den offiziellen Downloadlink von Apple gegangen und konnte leider noch nichts finden. Auch ein Aufrufen der manuellen Aktualisierung aus iTunes heraus (Menü Hilfe) hat noch kein Update gebracht.

Hier eine Zusammenfassung der Änderungen, die Apple auf der Keynote vorgestellt hat:

– Itunes integration in Social Networks (Twitter, Facebook),

– KEIN Blue Ray Support : -(

– Schneller, schlanker leichter (na da bin ich ja mal gespannt – zur Zeit ist iTunes leider eines der mit Abstand trägsten Applikation, die ich auf meinem Vista 64 Bit ausführen kann,

– Bessere Kontrolle des iPhones (u.a. Anordnung von Symbolen auf dem iPhone über iTunes,

– iTunes LP mit Lyrics für Musik.

Na, da bin ich dann ja gespannt, wenn ich das ausprobieren darf. Hoffentlich nicht erst im Urlaub sondern noch heute ; )

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Es rockt! Vista Ultimate 64 auf dem Lenovo W500 / T500…

Seit einiger Zeit besitze ich das Lenvo W500 Notebook mit 4GB RAM. Das Gerät ist technisch super, ich würde behaupten, dass es immer noch eins der besten Notebooks auf dem Markt ist (mit der Einschränkung, dass Lenovo leider immer noch keine LED-Hintergrundbeleuchtung für die hochauflösenden Displays liefert…). Selbst das „coole“ Macbook Pro krankt immer noch daran, dass es bspw. keine integrierten UMTS-Karten kennt. Design ist natürlich nach wie vor Geschmackssache.

Lenovo lieferte mein Notebook mit Vista Ultimate 32 Bit aus. Eine telefonische Nachfrage bei Lenovo ergab, dass man leider keine 64 Bit Version als Recovery DVD für mein Notebook bestellen kann.

Ich habe mich immer geärgert, dass ich mit meinem Notebook ca. 1,5 GB RAM Arbeitsspeicher verschenke. Grund ist die innovative „Switchable Graphics“-Technologie, mit der man im laufenden Betrieb zwischen den zwei Graphikkarten umschalten kann. Dadurch reduzieren nämlich gleich zwei Grafikkarten den maximalen Speicher von 4 GB, so dass bei mir nur noch 2,5 GB übrig blieben. Da ich sehr viel Softwareentwicklung betreibe, insbesondere mit den speicherfressenden Programmen Eclipse, Zend Studio und MS Visual Studio ging die Leistung des Notebooks schnell in Knie.

Da bei den 64-Bit Versionen von Windows die 4GB Grenze fällt, habe ich mich entschlossen, diesen Systemen probehalber eine Chance zu geben. Auch wenn Windows 7 64-Bit im Moment sehr gehypt wird (und dazu auch noch für einen begrenzten Zeitraum kostenlos erhältlich ist), bleibe ich bei Produktivsystemen lieber „konservativ“. Ja, ich habe auch schon Windows 7 ausprobiert (und zwar in der 64-Bit Version).Es macht einen Super Eindruck, aber ich möchte gern ein „Stable“ Betriebssystem haben (am Besten mit einem oder mehreren Service Packs ; ).

Da man den Produktkey von Windows Vista Ultimate 32 auch kostenlos für Windows Vista Ultimate 64 nutzen darf, installierte ich dieses System kurzerhand auf meinem Lenovo. Vorher hatte ich mit Acronis Disk Direktor eine weitere Partition auf der Platte eingerichtet und etwas Platz freigeschaufelt.

Kurzes Fazit: Es lohnt sich! Windows Vista 64 ist z.Zt. das standesgemäße Betriebssystem für die „mobile Workstation“ Lenovo W500 (natürlich auch für das T500 ;). Endlich wird der gesamte Arbeitsspeicher genutzt. Gefühlt ist das System 50% flinker, es „hakt“ nicht mehr beim Multitasking, das Umschalten zwischen Fenstern klappt vieeeel schneller. Alle Bildschirminhalte bauen sich dramatisch schnell auf, eigentlich so, wie man es immer dem Windows 7 nachsagt. Ausserdem soll man das W500 auch mit mehr als 4GB RAM ausrüsten können (bspw. 8GB), auch wenn die notwendigen 4 GB – Riegel noch sehr teuer sind…

Zum Glück bietet Lenovo auch ein System Update für 64-Bit an, so dass alle Lenovo-Tools bequem nachträglich installiert werden können. Ich habe kein Lenovo Tool gefunden, dass auf dem 64 Bit System nicht funktioniert. Auch meine anderen Anwendungen funktionieren auf dem 64 Bit System, darunter auch solche „Spezialprogramme“ wie bspw. S-Firm, Virtual CD, Avira Antivir…

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Gelöschte Dateien wiederherstellen? Danke Recuva!

Heute ist es mir passiert: Bei einem Systemwechsel von Windows Vista 32 auf Vista 64 habe ich versehentlich meine Outlook Datei (outlook.pst) gelöscht! Da die Datei bei mir sehr groß ist (>4GB) hat Windows vorgeschlagen, diese nicht in den Papierkorb zu schieben, sondern direkt zu löschen. Meine Hoffnung auf die Volumenschattenkopie von Windows Vista hat sich leider auch zerschlagen…irgendentwas hat bei mir (mal wieder) den Volumenschattenkopiedienst zerstört (wen es interessiert, hier stehen nähere Details zu meinem Problem).

Nun war das Problem da! Ich habe zwar Backups der Outlook.pst, aber diese waren über eine Woche alt. Und in der Zwischenzeit habe ich eine Menge wichtiger und schwierig wiederzubeschaffender E-Mails bekommen. Also machte ich mich auf die Suche nach einem Tool, das auch gelöschte Dateien auf der Festplatte wiederherstellen kann. Das Angebot ist riesig, von kostenlos bis kostenpflichtig. Alle getesteten Tools hatten eins gemeinsam: Sie brauchten *unheimlich* lange (> 3 Stunden).

Von Anfang an richtig gut gefallen hat mir nur das Programm Recuva (diese Software ist dazu auch noch Freeware!). In dem Tool kann man zu Unterstützung den genauen Ordner angeben, in dem sich die gelöschte Datei befunden hat. Damit ging der Wiederherstellungsprozess erstaunlich schnell und hat prima funktioniert. Ich möchte den Autoren dieser Software herzlich danken!

Das kostenlose Programm ist meine absolute Empfehlung, nähere Informationen und einen Downloadlink gibt es auf der Homepage von Recuva.

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Die mobile Bank auf dem iPhone: T-Banking

T-Mobile bietet ab sofort eine kostenlose Bankingsoftware für das iPhone an: T-Banking. Das Programm kann kostenlos aus dem App-Store heruntergeladen werden. Damit wird das iPhone auch als „mobiler Bankschalter“ attraktiv.

In einem ersten Test ist mir folgendes aufgefallen:

  • Unterstützung mehrerer Konten und Banken.
  • Unterstützung folgender Geschäftsvorfälle: Kontostand, Kontoumsätze (bis 30 Tage) und Überweisung.
  • Für Überweisungen muss eine TAN (bzw. iTAN) benutzt werden.
  • Eine T-Online E-Mail Adresse ist zwingend erforderlich, um die Applikation zu nutzen. Allerdings muss man dazu nicht unbedingt T-Online Kunde sein. Eine kostenlose T-Online E-Mail Adresse von http://freemail.t-online.de reicht aus.

Es sieht danach aus, also ob die Kontodaten nicht lokal auf dem iPhone, sondern auf dem Server von T-Online gespeichert werden. Zumindest verweigert die Applikation ihre Funktion, wenn man das iPhone in den Airplane-Modus schaltet. Dieses finde ich etwas bedenklich, da auch das Passwort bzw. die PIN mit angegeben werden müssen (und demzufolge auch bei T-Online gespeichert werden).

Klar, um wirklichen Schaden anzurichten, braucht man noch eine gültige TAN – allerdings ist mir noch nicht klar, welchen Weg eine TAN nimmt (bspw. ob diese nach Eingabe in der Anwendung noch auf dem T-Online Server zwischengespeichert wird).

Ich habe die Applikation mit zwei Bankverbindungen getestet: Mit einem Konto bei der Sparkasse klappt alles, beim Deutsche Bank Konto gibt die Applikation eine Fehlermeldung aus, dass die Zugangsdaten nicht korrekt seien (und dass, obwohl sie korrekt eingegeben sind).

Fazit: Ich würde die Applikation höchstens benutzen, um mal eben den Kontostand abzufragen. Dem Programm die hochsensiblen TANs anvertrauen würde ich z.Zt. noch nicht, bis genauere Informationen zur Sicherheitspolicy von T-Banking vorliegen.

Als alternative gibt es im AppStore für etwas mehr Geld das Programm „iOutBank“, das ich allerdings noch nicht getestet habe.

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MMS mit iPhone 3.0

Für alle T-Mobile Kunden, die mit dem neuen iPhone OS 3.0 und T-Mobile Vertrag MMS senden und empfangen möchten:

  • MMS Senden: Das Senden von MMS funktioniert sofort und ohne weitere Einstellungen. Einfach eine neue SMS-Nachricht erstellen (der Button zum erstellen von SMS heist seit iPhone OS 3.0 nun „Nachrichten“ und nicht mehr „SMS“). Anschließend auf das Kamera Symbol links nebem dem Nachrichtenfeld tippen und ein Foto aufnehmen/hinzufügen.
  • MMS Empfangen: Im Prinzip ist die Sache ganz einfach! Es muss nichts weiter eingestellt werden – es müssen lediglich 2 MMS versendet werden, damit der MMS-Empfang direkt auf dem Display des iPhone klappt! Wurden noch keine 2 MMS gesendet kommt immer die bekannte Nachricht, man möge doch bitte die hinterlegte MMS auf der T-Mobile Seite abrufen.

Für alle Nicht-T-Mobile Kunden gibt es eine schöne Zusammenstellung der nötigen Einstellungen.

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iPhone Applikation: Strand-Wetter für den Bretagne Urlaub…

Mehr durch Zufall bin ich auf die iPhone Applikation „Météos des plages“ gestossen, die ich heute für EUR 0,99 aus dem iTunes Store geladen habe. Um es kurz zu machen: Diese Applikation bietet einen Wetterbericht und eine 10-Tages Wetterprognose für verschiedene Badeorte in der Bretagne, Aquitaine, Basse Normandie, Korsika, Haute Normandie, Languedoc Roussilon, Cote Azur etc.

Ich liess es mir nicht nehmen, die Software hinsichtlich ihrer Tauglichkeit für den Bretagne Urlauber zu testen:

Die Applikation unterstützt z.Zt. über 60 Badeorte in der Bretagne, darunter Benodét, Crozon, Audierne, Quiberon, Arzon, …

Im Wetterberichtsmodus wird die aktuelle Temperatur, Windstärke, Brandungsstärke am Wasser, UV-Index, Sonnenauf- und Untergang, Windrichtung, Lufdruck, Luftfeuchtigkeit sowie der Zustand des Himmes mit Symbolen (Heiter, Bewölkt, Wolkig, Regen,…) angezeigt. Temperatur und Himmeszustand wird zusätzlich für die nächsten 9 Stunden prognostiziert.

Im Prognosemodus wird eine Wetterprognose für die nächsten 10 Tage angezeigt, und zwar mit den Parametern: Himmelszustandt, Minimal und Maximaltemperatur.

Das wars!

Lohnt es sich, die Anwendung zu kaufen? Für den Bretagne bzw. Frankreich Urlauber JA. Denn im Vergleich zum kostenlos mitgelieferten Yahoo!-Wetter (das auch viele Orte in Frankreich und der Bretagne kennt!), bietet die Software folgende Mehrwerte:

  • 10 Tage Prognose (ideal zur Planung von Stand- bzw. Ausflugstagen)
  • UV-Index,
  • Brandungsstärke und Windgeschwindigkeit (ideal um zu Entscheiden, ob gebadet werden soll)…

Was fehlt ist ganz klar ein Gezeitenkalender, hier sollte der Hersteller nachbessern.

Vorsichtig sollte man bezüglich der Kosten jedoch sein, da die Applikation eine mobile Datenverbindung benötigt.

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Page Speed: Google möchte schnellere Webseiten…?

Mit Interesse habe ich den Beitrag im „Official Google Blog“ über den Wunsch Googles, dem Nutzer schnellere Webseiten zu bieten, gelesen. Im Beitrag „Let’s make the Web faster“ schreiben Urs Hoelzle und Bill Coughran über ihre Ideen, die Ladezeit von Webseiten zu reduzieren, um den „Surfer“ ein schnelleres „Surf-Erlebnis“ zu ermöglichen. Diesen Ansatz untermauern beide noch durch ein eigens dafür gedrehtes Video. Praktischerweise verweisen sie noch auf eine eigens für diese Anliegen produzierte Seite (http://code.google.com/intl/de-DE/speed/), von der unter anderem das mittlerweile recht bekannte Tool YSlow! sowie das neuere Google Page Speed (beides Plugins für die Firefox-Extension Firebug) und diverse weitere heruntergeladen werden können.

Das Tool Google Page Speed ist neu für mich, mit dem Tool YSlow habe ich ja bereits einige Erfahrungen sammeln können. In einem ersten Test zeigte Google Page Speed (ich habe die Version 1.0.1.1 Beta genutzt) auch einige Empfehlungen, die ich von YSlow! nicht bzw. nicht in dieser Form erhalten habe, darunter:

  • Detailliertere Empfehlungen zur Kompression von Bildern,
  • die Empfehlung unterschiedliche Hostnamen zur Beschleunigung des gleichzeitigen Ladens externer Ressourcen,
  • die Empfehlung, bestimmte Elemente (Bilder, CSS) von „Cookie-losen“ Domains zu laden,
  • detailliertere Empfehlungen zur Beschleunigung von CSS-Stylesheets,
  • detailliertere Empfehlungen zur „richtigen Lade-Reihenfolge“ externer Dateien.

Spannend fand ich an den Ergebnissen, dass offensichtlich auch die JavaScripts der „hauseigenen“ Dienste Google-Maps und Google Analytics, die wir bspw. für die Satelliten-Geo-Suche auf www.location-bretagne.de nutzen, noch optimierungsbedürftig sind (siehe Abbildung)… 😉 Also, Google, ran! Ich möchte bei Euren eigenen Diensten einen Optimierungsgrad von 100% sehen.

Google Page Speed Ergebnisse einer Seite mit Google Maps

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Kopplungsprobleme mit iPhone 3.0: Bluetooth Peripheral Device Driver fehlt

Problembeschreibung

Nachdem Apple wie vielfach erwartet am 17.06.09 endlich die neue iPhone OS Version 3.0 veröffentlicht hat, wurde auch mein Mobiltelefon natürlich sofort „up-gedated“. Eines der vielen Verbesserungen ist die Erweiterung der Bluetooth-Profile, so dass jetzt bspw. Tethering, d.h. die Nutzung des iPhone als UMTS-Modem möglich ist (sein soll ;).

Auf meinem Notebook Lenovo W500 mit Vista SP2 klappte die Kopplung per Bluetooth zunächst scheinbar gut. Das Gerät wird in der Bluetooth Umgebung angezeigt und der Geräte-Manager installiert diverse Treiber nach. Leider bleibt der Geräte-Manager von Vista bei genau einem Treiber hängen:

Bluetooth Peripheral Device

Leider hat Apple keinen solchen Treiber mitgeliefert (ich konnte zumindest keinen finden, auch iTunes liefert m.W. keinen mit). Dieser Screenshot illustriert das „Übel“:

Bluetooth Peripheral Device Driver (Nachfrage nach Bluetooth Kopplung mit iPhone 3.0)

Lösungen

Bisher hab ich leider keine gefunden. Es sieht danach aus, als ob Apple einen solchen Treiber für das iPhone und Vista nachliefern müsste. Ich bin kein Bluetooth Experte, aber im Heise Forum wurde mir gesagt, dass es möglicherweise auch am Bluetooth Treiber liegt.

Hier sind zwei Links zu relevanten Forenbeiträgen, die ich gefunden habe. Wer eine Lösung kennt: Bitte einen Kommentar hinterlassen!!


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