Lösung: Word in Office 2007 – Text nicht mehr markierbar mit Lenovo Client Security Solution auf Windows 7

Ich habe mich so gefreut, mein Windows 7 64 Bit Professional läuft super! Bis ich vor kurzem bemerkt habe, dass auf einmal Word 2007 und Outlook 2007 aus Microsoft Office „spinnen“: Auf einmal war es nicht mehr möglich, Texte in beiden Programmem mit der Maus zu markieren. Das normale Schreiben klappte jedoch problemlos… Jetzt habe ich zum Glück auch dafür eine Lösung gefunden: Übeltäter ist diesmal offensichtlich der Passwort Manager von Lenovo Client Security Solution (den ich bspw. im Zusammenhang mit dem Fingerabrducksensor zum komfortablen und sicheren Verwalten von Passwörtern auf Webseiten und in Programmen nutze).

Offensichtlich tritt das Problem nur unter Windows 7 auf. Sobald man mit der Maus Text auswählen und markieren möchte, passiert einfach nichts. Kurz: Es geht nicht! Ich war ratlos, was denn nun die Ursache dafür ist. Jetzt habe ich die Lösung gefunden: Lenovo hat einen Fix für die Client Security Solution veröffentlicht, der dieses Problem unter Windows 7 behebt. Merkwürdigerweise wird mir dieser Fix z.Zt. nicht automatisch zum Download über das System Update Tool angeboten. Daher ist es notwendig, den Fix manuell zu laden und zu installieren.

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Lösung: Acronis True Image 2010 hängt bzw. stürzt ab unter Windows 7

Vor kurzem hatte ich eine nette Diskussion mit Mac OS X Usern beim Grünkohlessen 😉 Inhalt der Diskussion war u. a. die tollen Funktionen der Backup Lösung „Time Machine“ von Apple. Ein wesentliches Feature ist das permanente Backup, d. h. das regelmäßig (bspw. jede Stunde) die Systemänderungen gesichert werden, so dass das System jederzeit wieder zu verschiedenen Zeitpunkten wiederhergestellt werden kann. Diese Funktion ist nur fast mit Windows 7 Boardmitteln möglich. Zwar ermöglicht die Systemwiederherstellung von Windows 7 unter Nutzung des Schattenkopiedienstes auch eine Wiederherstellung zu bestimmten Zeitpunkten, jedoch werden die Schattenkopien (standardmäßig) immer auf der aktiven Partition erstellt. D. h. sollte die Festplatte durch einen Hardwaredefekt zerstört werden, sind i. d. R. auch die Schattenkopien zerstört. Dann bleibt nur noch das letzte Backup auf einer externen Platte bzw. einem externen Speichermedium übrig. Dafür eignet sich natürlich die Backup Funktion „Sichern und Wiederherstellen“ – leider ist die kürzeste Frequenz dabei „täglich“.

Eine gute Alternative dazu ist Acronis True Image 2010 für Windows XP/Vista/7.  Mit diesem Programm lässt sich das System ähnlich wie mit Time Machine kontinuierlich auf eine externe Festplatte sichern (bspw. alle 5 Minuten).

Nach Kauf des Programms währte die Freude allerdings nur kurz: True Image stürzte regelmäßig ab, nachdem ein Backupauftrag gestartet wurde. Dieses „Abstürzen“ drückte sich darin aus, dass das Acronis Programmfenster hellgrau wurde („Keine Rückmeldung“) und dass leider auch das gesamte übrige System nicht mehr reagierte. Der Mauszeiger verwandelte sich in die bekannte Sanduhr (bei Windows 7 sieht dieser wie ein ‚Kringel‘ aus) und nichts ließ sich mehr klicken. Der Mauszeiger selbst bewegte sich jedoch noch; dies ist ein Zeichen, dass das System noch nicht ganz eingefroren ist. Der berühmte „Klammergriff“ (Strg + Alt + Del) funktionierte auch nicht mehr. Daher half es nur noch, das System hart herunterzufahren (Ausschaltkopf).

Glücklicherweise gibt es mittlerweile eine Lösung: Acronis hat am 04.12.2009 einen Knowledgebase-Artikel für dieses Problem angelegt. Dort wird eine aktualisierte SnapAPI Version zum Download angeboten. Bei mir hat die Installation das Problem endgültig gelöst. Laut Knowledgebase Artikel tritt das Problem nur unter Windows 7 und manchmal unter Windows Vista auf. Angeblich ist nicht Acronis „schuld“, sondern eine Änderung im Volsnap Treiber von Windows.

Generell habe ich mit Acronis sehr gute Erfahrungen gemacht. Bei Problemen hat der freundliche Support (via Email) schnell und kompetent geholfen.

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