Lösung für Vista: Nach Ruhezustand kommt „Das System wurde nicht ordnungsgemäß heruntergefahren“

Bei meinem Vista 64 funktionierte nach einem Umzug der Partition auf eine neue Festplatte der Ruhezustand (Suspend-to-Disk, Hibernation)  nicht mehr ordnungsgemäß (ich habe eine bestehende Vista-Partition mit Acronis auf eine neue, größere Festplatte kopiert). Das Problem zeigte sich darin, dass Windows Vista zwar ordnungsgemäß vom Betriebszustand in den Ruhezustand wechselt, aber beim „Aufwachen“ bzw. Reaktivieren lediglich die folgende Fehlermeldung erscheint: „Das System wurde nicht ordnungsgemäß heruntergefahren“ bzw. englisch „System was shutdown unexpectedly“. Daraufhin hatte man dann nur die Möglichkeit, völlig neu zu booten oder den abgesichterten Modus auszuwählen. Nach langem Suchen habe ich endlich eine Lösung gefunden:

Offenbar trägt Vista in den Bootmanager eine eindeutige Laufwerks-ID ein, auf der die gesicherten Ruhezustandsdateien pro Bootmanager-Eintrag erwartet werden. Vermutlich durch das Kopieren von einer Festplatte zur nächsten sind diese Eintragungen ungültig geworden. Wichtig: Der Bootmanager funktioniert unter Vista nicht mehr so wie unter Windows XP (es gibt keine Boot.ini als Textdatei mehr!). Statt dessen wird das Kommandozeilenprogramm bcdedit.exe benötigt, welches bei Windows Vista standardmäßig mitinstalliert wird. Die nachfolgende Lösung funktioniert daher nicht mehr unter Windows XP, sondern nur unter Windows Vista (ggf. funktioniert sie auch unter Windows 7, aber dies habe ich noch nicht getestet).

Die Lösung besteht darin, dass man mit dem Tool bcdedit.exe die ID des Laufwerks, auf dem die Ruhezustanddateien vermutet werden, löscht. Offenbahr wird daraufhin automatisch die neue Laufwerks-ID eingetragen (wie der genaue Mechanismus abläuft, kann ich nicht genau sagen, da ich mich nicht so gut mit dem neuen Bootmanager von Vista auskenne. Fakt ist aber, dass es funktioniert hat).

Eine genaue Beschreibung der Vorgehensweise, die bei mir zum Erfolg geführt hat, findet ihr auf folgendem

Microsoft Artikel „Fehlermeldung ‚Das System wurde unerwartet heruntergefahren‘, wenn ein Windows Vista SP1-Computer aus dem Ruhezustand fortgesetzt wird.“

Hinweis: Im Artikel wird zwar ständig von Windows Vista Service Pack 1 gesprochen, ich habe aber Vista Service Pack 2 und die Ausführungen haben problemlos geholfen. Viel Glück!

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Es rockt! Vista Ultimate 64 auf dem Lenovo W500 / T500…

Seit einiger Zeit besitze ich das Lenvo W500 Notebook mit 4GB RAM. Das Gerät ist technisch super, ich würde behaupten, dass es immer noch eins der besten Notebooks auf dem Markt ist (mit der Einschränkung, dass Lenovo leider immer noch keine LED-Hintergrundbeleuchtung für die hochauflösenden Displays liefert…). Selbst das „coole“ Macbook Pro krankt immer noch daran, dass es bspw. keine integrierten UMTS-Karten kennt. Design ist natürlich nach wie vor Geschmackssache.

Lenovo lieferte mein Notebook mit Vista Ultimate 32 Bit aus. Eine telefonische Nachfrage bei Lenovo ergab, dass man leider keine 64 Bit Version als Recovery DVD für mein Notebook bestellen kann.

Ich habe mich immer geärgert, dass ich mit meinem Notebook ca. 1,5 GB RAM Arbeitsspeicher verschenke. Grund ist die innovative „Switchable Graphics“-Technologie, mit der man im laufenden Betrieb zwischen den zwei Graphikkarten umschalten kann. Dadurch reduzieren nämlich gleich zwei Grafikkarten den maximalen Speicher von 4 GB, so dass bei mir nur noch 2,5 GB übrig blieben. Da ich sehr viel Softwareentwicklung betreibe, insbesondere mit den speicherfressenden Programmen Eclipse, Zend Studio und MS Visual Studio ging die Leistung des Notebooks schnell in Knie.

Da bei den 64-Bit Versionen von Windows die 4GB Grenze fällt, habe ich mich entschlossen, diesen Systemen probehalber eine Chance zu geben. Auch wenn Windows 7 64-Bit im Moment sehr gehypt wird (und dazu auch noch für einen begrenzten Zeitraum kostenlos erhältlich ist), bleibe ich bei Produktivsystemen lieber „konservativ“. Ja, ich habe auch schon Windows 7 ausprobiert (und zwar in der 64-Bit Version).Es macht einen Super Eindruck, aber ich möchte gern ein „Stable“ Betriebssystem haben (am Besten mit einem oder mehreren Service Packs ; ).

Da man den Produktkey von Windows Vista Ultimate 32 auch kostenlos für Windows Vista Ultimate 64 nutzen darf, installierte ich dieses System kurzerhand auf meinem Lenovo. Vorher hatte ich mit Acronis Disk Direktor eine weitere Partition auf der Platte eingerichtet und etwas Platz freigeschaufelt.

Kurzes Fazit: Es lohnt sich! Windows Vista 64 ist z.Zt. das standesgemäße Betriebssystem für die „mobile Workstation“ Lenovo W500 (natürlich auch für das T500 ;). Endlich wird der gesamte Arbeitsspeicher genutzt. Gefühlt ist das System 50% flinker, es „hakt“ nicht mehr beim Multitasking, das Umschalten zwischen Fenstern klappt vieeeel schneller. Alle Bildschirminhalte bauen sich dramatisch schnell auf, eigentlich so, wie man es immer dem Windows 7 nachsagt. Ausserdem soll man das W500 auch mit mehr als 4GB RAM ausrüsten können (bspw. 8GB), auch wenn die notwendigen 4 GB – Riegel noch sehr teuer sind…

Zum Glück bietet Lenovo auch ein System Update für 64-Bit an, so dass alle Lenovo-Tools bequem nachträglich installiert werden können. Ich habe kein Lenovo Tool gefunden, dass auf dem 64 Bit System nicht funktioniert. Auch meine anderen Anwendungen funktionieren auf dem 64 Bit System, darunter auch solche „Spezialprogramme“ wie bspw. S-Firm, Virtual CD, Avira Antivir…

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Zend Toolbar: Firefox und Vista – DebugNextPageMI is null

Problembeschreibung

Eben hat mich das Problem erwischt, dass beim Starten des Firefox (mit Zend Studio Toolbar zum Debuggen) folgende Fehlermeldung aufgetreten ist (Dialogbox, nur ein ‚OK‘-Button klickbar):

DebugNextPageMI is null

Die Zend Studio Toolbar erscheint dann nicht mehr und ist auch nicht funktionsfähig. Auch ein Deaktivieren und anschließendes Reaktivieren, sowie eine Deinstallation und anschließende Re-Installtion hat keinen Erfolg gepracht (die Fehlermeldung blieb).

Lösung

Dieses Problem mit der Zend Toolbar scheint nicht neu zu sein, immmerhin habe ich einen Blogbeitrag entdeckt, der eine Lösung beschreibt: DebugNextPageMI is null.
Die Lösung besteht also darin, den Firefox im „Abgesicherten Modus“ zu starten und im Dialogfeld, dass sich beim Starten des Firefox öffnet den Punkt „Toolbars zurücksetzen“ auswählen. Als Anmerkung zum eben zitierten Beitrag möchte ich jedoch hinzufügen, dass unter Windows Vista (zumindest bei mir) der beschriebene Befehl für den abgesicherten Modus

C:\Program Files\Mozilla Firefox\firefox.exe -safe-mode

nicht funktioniert (der Firefox startet weiter im „normalen“ Modus, vielleicht liegt es daran, dass ich mehrere Profile im Firefox aktiv habe). Letztendlich funktioniert hat es, indem ich im Startmenü von Vista nach „Firefox“ gesucht habe und dann die Verknüpfung „Mozilla Firefox (Abgesicherter Modus)“ angeklickt habe.


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Google Desktop Suche (GDS) auf Windows Vista: Erfahrungsbericht

Einführung

Ich habe die Google Desktop Suche (GDS) bereits vor einigen Jahren auf meinem alten Notebook (Windows XP) genutzt. Trotz vieler Kritiken bezüglich Datenschutz gefällt mir das Konzept recht gut. Soweit ich die Kritiker richtig verstanden habe, wird als besonders problematisch die Funktion zum gemeinschaftlichen Suchen über mehrere Computer genannt. Einleuchtender Grund: Inhalte von Dateien und Dokumenten werden auf dem Google-Server (oder soll ich besser sagen: Google-Grid?) gespeichert. Ich stimme dieser Problematik zu (und nutze daher auch nicht diese Funktion), möchte aber dagegen halten, dass dies eine allgemeine Schwäche fremdgehosteter Dienste (ASP – Application Service Provider Dienste) ist. Mit meinem neuen Windows-Vista Notebook bin ich sehr zufrieden, auch mit der integrierten Windows Desktop Suche (WDS). Nicht zufrieden bin ich allerdings mit der Such-Syntax von WDS. Als „geübter“ Google-Nutzer komme ich damit einfach nicht klar und wünsche mir wieder die bekannte „Google-Syntax“ auch auf meinem Desktop.

Erneuter Versuch mit GDS

Also entschloss ich mich vor einigen Tagen, der Google Desktop Suche eine „neue“ Chance zu geben. Derzeit lässt diese sich in der Version 5.8 auf der Google Desktop Seite von Google herunterladen. Interessant finde ich die Möglichkeit, zwecks Ressourcenschonung statt einem eigenen lokalen Desktop-Crawler von Google einfach den Index vom WDS-Dienst zu nutzen (der auf den meisten Vista-Rechnern eh standardmäßig aktiviert ist). So, dachte ich, hat man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe (ohne nennenswert mehr Ressourcen auf dem Computer zu verbrauchen): Die bekannte Windows Desktop Suche plus Google Desktop Suche…

Schwächen und Probleme in der 5.8er Version

Leider haben sich (zumindest zur Zeit) meine Hoffnungen schnell gelegt: Es funktioniert zwar wie erwartet (Google Desktop und Windows Desktop lassen sich parallel nutzen), aber: Google Desktop „sucht“ nicht richtig! Es wird mir grundsätzlich nur eine Ergebnisseite mit maximal 10 Treffern angezeigt – den Rest „verschluckt“ GDS einfach! Diese Phänomen habe ich übrigens auf einem zweiten Vista-Rechner ebenfalls erlebt. Leider habe ich im Netz relativ wenig darüber gefunden und vor allem keine Lösung (siehe Google Groups Beitrag: Number of Results Problem when running on Vista).

Fazit

Zurzeit scheint die einzige Lösung zu sein, unter Vista die Option „Erweiterter Google Desktop Index“ zu aktivieren. Mit dem Nachteil freilich, dass damit zwei Desktop-Crawler Ressourcen verbrauchen (einmal der WDS-Dienst und dann der GDS-Crawler). Falls jemand eine Lösung kennt wäre ich über einen Tipp dankbar. Ansonsten hoffe ich, dass Google bald ein Update zur Verfügung stellt…

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