Neuer Putzroboter mit dem Namen Mint vorgestellt…interessant?

Nachdem ich hier im Blog bereits mehrere Tests zum iRobot Roomba und iRobot Scooba veröffentlich habe, fand ich die folgende Meldung auf Golem.de recht spannend: Mint – der Roboter, der kehrt und putzt. Beim genaueren hinsehen fällt jedoch auf, dass der Hersteller Evolution Robotics keine besonderen Reinigungsfähigkeiten eingebaut hat. Statt Schmutz in einen Auffangbehälter zu saugen (iRobot) oder Schmutz feucht zu wischen und anschließend das Dreckwasser abzusaugen (Scooba) verreibt Mint den Schmutz eher. Denn man kann lediglich ein feuchtes Tuch oder ein Staubtuch einspannen. Mit diesem eingespannten Tuch fährt Mint dann durch die Wohnung. Also wenn ich mir angucke, was in meiner Wohnung (Parkett) bei jedem Putzgang im Roomba hängen bleibt, halte ich das Gerät für uninteressant, da einfach die Mengen an Schmutz nicht abtransportiert werden können…

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Erfahrungsbericht: Test iRobot Scooba 385 (Europäische Version)

Nach den positiven Erfahrungen mit dem iRobot Roomba 580 entschloss ich mich, ebenfalls einen Scooba 385 zu kaufen. Im Gegensatz zum Staubsauger Roomba übernimmt der Scooba die Aufgabe des Feuchtwischens. Hierzu ist im Prinzip ein kleine Waschsauger und ein Wassertank für Frischwasser und Reinigungsflüssigkeit eingebaut.
Ein kurzes Video demonstriert die Funktionsweise:

Grundsätzlich:

  • Im Gegensatz zum Roomba 580 verfügt der Scooba 385 weder über eine Fernbedienung noch über einen Timer zur Zeitsteuerung.
  • Die Virtual Walls / Lighthouses des Roomba sind (sehr zu meinem Bedauern) nicht kompatibel zum Scooba 385. Daher erkennt der Scooba diese auch nicht, umfährt diese nicht sondern schiebt sie „rücksichtslos“ durch die ganze Wohnung.
  • Der Scooba führt sein Programm so lange durch, bis der Tank geleert ist oder der Akku alle ist.
  • Der Akku hält länger als der Reinigungsmitteltank, d.h. der Scooba muss zwischendurch wieder entleert und befüllt werden.
  • Es wird keine komfortable Andockstation mitgeliefert, an die der Scooba wieder zurückkehrt und sich auflädt. Statt dessen kann der Scooba irgendwo im Raum „liegenbleiben“ und muss dann per Hand an ein Ladekabel angeschlossen werden (falls der Akku alle ist) oder wieder befüllt werden (falls der Tank alle ist).
  • Nach jeder Benutzung soll lt. Anleitung gereinigt werden: Reinigungsbürste, Pumpenschlauch und Wasserfilter.
  • Der Scooba bewegt sich deutlich langsamer als der Roomba – auch die Bewegungslogik unterscheidet sich.
Positiv:
  • Das Reinigungsergebnis kann auf den von mir getesteten Flächen (Parkett und Granitboden) als durchaus gut bezeichnet werden.
  • Im Gegensatz zum einem Wisch(mop) wird der Schmutz nicht einfach hin- und hergerieben. Stattdessen arbeitet der Scooba wie ein kompakter Waschsauger und saugt das dreckige Wasser in einen separaten Abwassertank.
  • Teppiche bzw. Läufer werden tatsächlich zuverlässig umfahren.
  • Der Scooba ist deutlich kompakter zu verstauen als ein Eimer mit Wischmop.

Negativ:
  • Im Gegensatz zum Roomba ist der Komfort-Mehrwehrt deutlich geringer, da viel mehr manuelle Eingriffe erforderlich sind (Laden am Kabel, Tank befüllen/leeren, häufige Reinigung, kein automatischer Timer).
  • Ecken können nicht gereinigt werden.
  • Stößt der Scooba auf ungewöhnliche Hindernisse (Kabel, kleinere Stufen oder Unebenheiten) so befreit er sich viel seltener als der Roomba selbst und bricht stattdessen das Programm mit einer Fehlermeldung ab.
  • Es ist unpraktisch, dass der Tank nur ca. halb so lange reicht wie eine Akkuladung.
  • Ich finde es unverständlich, dass der Scooba nicht die Virtual Walls / Lighthouses des Roomba benutzt, obwohl beide vom gleichen Hersteller kommen. Daher fährt der Scooba viel „dümmer“ durch die Wohnung, anstatt sich wieder der Roomba von Raum zu Raum arbeiten.
Fazit:
  • Auch wenn der Scooba durchaus gut funktioniert bietet er meiner Meinung nach einen deutlich geringeren Mehrwert gegenüber dem manuellen Wischen als bspw. der Roomba gegenüber herkömmlichen Staubsaugen. Während der Roomba ein sehr nütliches Haushaltsgerät darstellt benötigt der Scooba m.E. noch etwas Entwicklungsarbeit, um aus dem „Spielzeugstatus“ zu entwachsen.
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Automatischer Roboter Staubsauger iRobot Roomba 580 im Einsatz: Erfahrungsbericht [TEIL 1]

Einführung

Neben dem Bügeln ist das Staubsaugen und Wischen eines der nervigsten Hausarbeiten. Gerade wenn man praktisch in einem Singlehaushalt lebt und eigentlich die Zeit mit wichtigeren Tätigkeiten verbringen möchte.

Lösungsansatz

Für das Bügeln habe ich leider noch keine adäquate Lösung gefunden. Das Staubsaugen und Wischen zu vereinfachen verspricht jedoch die US-amerikanische Firma „iRobot“ mit den beiden Produkten „Roomba“ (automatisches Staubsaugen) und „Scooba“ automatisches (Feucht-)Wischen.

Ein Produkttest zum Roomba kann unter folgendem Link bei YouTube betrachtet werden:
Robotertest Roomba

Für den Scooba habe ich noch keinen vernünftigen Test im Netz finden können, daher habe ich mich entschieden, zunächst einen Roomba anzuschaffen.

Kauf eines iRobot Roomba 580

Auf dem deutschen Markt gibt es zurzeit aus der 5XX-Serie den Roomba 560 oder den kleineren Roomba 530 zu kaufen. Leider hat dieses Modell keine Fernbedienung. Daher entschloß ich mich, das Gerät aus den USA zu importieren, denn hier gibt es das Modell Roomba 580, dass zum einen mit einer Fernbedienung und genau wie das Modell 560 auch mit einer Timerfunktion ausgestattet ist (beim 530 fehlt diese). Zusätzlich werden noch einige Ersatzteile mitgeliefert (bei mir insgesamt 4 Paar Ersatzbürsten, 7 Ersatzfilter und 3 Ersatzrundbürsten).

Reingefallen bei eBay

Das reichhaltigste Angebot dieser Geräte habe ich bei eBay-USA gefunden. Kein Problem dachte ich, der gute Dollarkurs machts auch noch preiswerter (trotz 1,7% Zoll und 19% Einfuhrumsatzsteuer). Mit PayPal kann mir zudem nichts passieren, dank PayPal-Käuferschutz...dachte ich! Nachdem ich bezahlt hatte und der Händler nach mehreren Wochen immer noch nicht geliefert hatte, nahm ich den PayPal-Käuferschutz in Anspruch. Und da kam die große Überraschung: PayPal wirbt zwar mit einem Käuferschutz in unbegrenzter Höhe, aber nur, wenn auf ebay.de, ebay.at oder ebay.ch gekauft wird. Beim Kauf über ebay.com ist die Höhe des Käuferschutz abhängig von der Quote der positiven Bewertungen des Verkäufers. Liegt diese Quote über 98%, so deckt der Käuferschutz einen Betrag von höchstens $2000 ab, liegt diese Quote jedoch unter 98%, so ist die Höhe auf maximal $200 limitiert! Die Quote meines Verkäufers lag bei 97,9% – daher bekam ich nur 200 Dollar zurück. Bei einem Kaufpreis von ca. $500 bedeutet dies einen Verlust in Höhe von $300.

Erneuter Kauf bei eBay

Dennoch wollte ich das Gerät unbedingt haben – und habe nochmal bei eBay.com gekauft (natürlich bei einem Verkäufer mit einer Quote positiver Bewertungen von über 98% 😉 . Und es hat geklappt – mehr dazu aber im nächsten Teil…

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