Neuer Putzroboter mit dem Namen Mint vorgestellt…interessant?

Nachdem ich hier im Blog bereits mehrere Tests zum iRobot Roomba und iRobot Scooba veröffentlich habe, fand ich die folgende Meldung auf Golem.de recht spannend: Mint – der Roboter, der kehrt und putzt. Beim genaueren hinsehen fällt jedoch auf, dass der Hersteller Evolution Robotics keine besonderen Reinigungsfähigkeiten eingebaut hat. Statt Schmutz in einen Auffangbehälter zu saugen (iRobot) oder Schmutz feucht zu wischen und anschließend das Dreckwasser abzusaugen (Scooba) verreibt Mint den Schmutz eher. Denn man kann lediglich ein feuchtes Tuch oder ein Staubtuch einspannen. Mit diesem eingespannten Tuch fährt Mint dann durch die Wohnung. Also wenn ich mir angucke, was in meiner Wohnung (Parkett) bei jedem Putzgang im Roomba hängen bleibt, halte ich das Gerät für uninteressant, da einfach die Mengen an Schmutz nicht abtransportiert werden können…

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Roomba 560/580: Massive Probleme – Virtual Lighthouses wachen nicht auf!

Einführung

Zu meinem Roomba 580, den ich wie zuvor beschrieben, letztes Jahr mangels Verfügbarkeit in den USA bestellt habe, werden standardmäßig drei Virtual Lighthouses / Walls mitgeliefert. Da ich einen Virtual Lighthouse in den Betriebsmodus „Virtual Wall“ gesetzt habe, aber aufgrund der Raumaufteilung in meiner Wohnung drei Virtual Lighthouses benötige, entschied ich mich vor einigen Wochen, einen weiteren Lighthouse (in Deutschland) zu bestellen.

Funktionsweise

Wie im Artikel „Virtual-Walls und Lighthouses im Detail“ beschrieben, arbeiten die „virtuellen Leuchttürme“ sowohl mit Infrarot- als auch mit Funk-Kommunikation. Grob gesagt, werden die Virtual Lighthouses vom Roomba durch ein Funksignal aus dem Standy-Betrieb geweckt, weiterhin kann der Roomba via Funk ermitteln, wie viele Virtual Lighthouses sich im Wohnraum befinden.

Im zitierten Artikel wird beschrieben, dass der iRobot Roomba anhand der Anzahl der Funktürme sein Reinigungsprogramm plant. Der Infrarotstrahl wird nur als Leit- bzw. Begrenzungsstrahl benötigt, wenn Roomba auf ein (aktives) Lighthouse trifft.

Probleme mit der Funkkommunikation vom Roomba

Seitdem ich das vierte Lighthouse in Betrieb genommen haben, häuft sich leider folgendes Problem, das vorher nur sporadisch aufgetreten ist:

Die Virtual Lighthouses erwachen nicht aus dem Standy, sobald der Romba seinen Reinigungszyklus beginnt. Früher waren die Lighthouses auch nicht immer sofort, zumindest aber nach einigen Minuten aus dem Standby erwacht. Genauer: Meistens wachen ein oder zwei Virtual Lighthouses auf, die anderen bleiben zunächst einfach im Standy Modus.

Roomba findet nicht mehr die Basis-Station

Problematisch wird dieses Verhalten durch folgende zwei Auswirkungen:

  1. Wie im Artikel „Virtual-Walls und Lighthouses im Detail“ beschrieben, hat offensichtlich die Anzahl der erkannten Virtual Lighthouses einen Einfluss auf die Planung des Reinigungszykluses: Je mehr Virtual Lighthouses Roomba erkennt, desto weniger Zeit wird er sich pro Raum nehmen (können). Problematisch ist nun, dass Roomba zunächst keins (im schlimmsten Fall), eins oder zwei Lighthouses erkennt und „glaubt“, die Reinigungsfläche wäre kleiner, als sie tatsächlich ist. Dieses Problem ist eher theoretisch, konnte ich in der Praxis noch nicht nachvollziehen.
  2. Viel schlimmer ist nun folgendes Verhalten: Da einige Virtual Lighthouses nicht aus dem Standby erwachen, durchfährt Roomba diese, so als ob sie nicht existent wären. Irgendwann einmal (sei es nach 30, 45 Minuten oder noch später erwachen dann die zunächst „toten“ Leuchttürme doch noch. Promblematisch ist nun, dass Roomba beim ersten Durchfahren nicht registriert hat, ein Virtual Lighthouse passiert zu haben. Auf dem „Rückweg“ zu Basisstation steht nun das zu spät aktivierte Lighthouse „im Weg“. Roomba glaubt nun, dass es der falsche Weg zurück zur Basisstation ist, da er es auf dem Hinweg nicht registriert hat. Folge: Roomba findet nicht mehr zurück zur Basisstation und sucht so lange, bis der Akku leer ist..

Übrigens: Trägt man nun Roomba per Hand zur Ladestation, so scheint mein Roomba (Roomba 580) den letzten Irrtum sich gemerkt zu haben und startet sein neues Reinigungsprogramm ebenfalls fehlerhaft. Nun hilft nur, Roomba manuell sofort wieder andocken zu lassen (und dann einen erneuten Reinigungszyklus zu starten) oder einen „Reset“ durchzuführen (10-20 Sekunden die Spot-Taste und die Dock-Taste gleichzeitig zu drücken).

Ermittelt: Es ist kein spezifisches Problem meines Roomba’s…

In folgendem Foren-Beitrag wurde die Vermutung aufgestellt, es könnte ein „defekt“ des Roomba sein (Roomba sendet zu schwache Funksignale): Lighthouse „pennt“. Diese Vermutung kann ich in meinem Fall nicht bestätigen. Zur Sicherheit habe ich mir einen Roomba meines Kollegens ausgeliehen (Roomba 560). Ergebnis: Trotz mehrfachen Resets und „Batterie-Wechsel-Aktionen“ an den Lighthouses (vgl.  immer Probleme mit Lighthouses nach Batteriewechsel) bleibt das eben beschriebene Problem unverändert bestehen. Es ist also sehr unwahrscheinlich, dass zwei Roomba den gleichen Defekt zur gleichen Zeit aufweisen…

Vermutung: Es liegt an Funkstörungen…

Viel wahrscheinlicher halte ich Störungen in der Funkübertragung vom Roomba zum Virtual Lighthouse ursächlich… Störungen durch Mobilfunkmasten (vgl. http://www.roombaforum.com/showthread.php?p=5926) halte ich für unwahrscheinlich (dies hat mir auch ein Elektrotechnik-Ingeneur bestätigt). Immerhin senden GSM-Mobilfunkstationen bei ca. 900 MHz bzw. 1800 MHz (vgl. GSM) und UMTS-Mobilfunkstationen bei ca. 1,9 – 2,2 GHz (vgl. UMTS). Viel wahrscheinlich ist, dass die Störungen vom 2,4 GHz Band ausgehen. In diesem Band „tummeln“ sich vor allem W-LAN und Bluetooth.

Die Virtual Lighthouses selbst funken ebenfalls im 2,4 GHz Band, und zwar genauer auf Kanal 0,7 und 15. Diese Informationen erhält man, indem man mit der FCC-ID Nummer auf der Homepage der Federal Communications Commission sucht (die FCC-ID Nummer, die auf meinen Virtual Lighthouses aufgedruckt ist, lautet: UFE-R3MOD24A.

Gibt es Lösungsansätze…?

Meine Hoffnung war, dass sich das Problem lösen würde, sobald ich alle Funksender und -empfänger in meiner Wohnung deaktiviere. Wenn bei deaktiviertem Funk das Problem gelöst worden wäre, hätte ich schrittweise die Geräte mit Funk wieder eingeschaltet (davon gibt es einige in meiner Wohnung) bis ich den „Übeltäter“ gefunden habe. Leider hat diese Strategie nicht funktioniert. Selbst als ich alle Funksender (und -empfänger) in meiner Wohnung deaktiviert hatte, blieb das Problem bestehen.

Allerdings hat eine Analyse ergeben, dass viele meiner Nachbarn ebenfalls mit W-LAN funken (wenn ich es richtig in Erinnerung habe, sind es dieses Jahr noch deutlich mehr Nachbarn mit W-LAN als letztes Jahr). Da ich in sehr dichtbesiedelter Innenstadtlage wohne, ist es dazu extrem schwierig (wenn nicht unmöglich), die vielen W-LANs konkreten Nachbarn zuzuordnen…

Fazit: Im Moment erscheint mir die einzige Lösung, komplett auf die Virtual Lighthouses zu verzichten oder die ständigen Probleme bei der Rückkehr des iRobot Roomba zur Basisstation in Kauf zu nehmen. Sobald ich neuere Erkenntnisse habe oder sogar eine Lösung werde ich natürlich an dieser Stelle darüber schreiben.

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iRobot Roomba: Fernbedienung (Wireless Command Center) mit Roomba verbinden (pairing)

Für alle, die zur Lösung von technischen Problemen lieber die Suchmaschine als das Handbuch befragen oder bei denen die Anleitung zum Verbinden (pairing) der Fernbedienung mit dem Roomba schlicht fehlt:

Die Fernbedienung (Wireless Command Center) ist entweder mitgeliefert bzw. kann als Zubehör bestellt werden (ab Roomba 560). Allerdings funktioniert die Fernbedienung nicht aus dem Stand, sondern diese muss zunächst mit dem Roomba bekannt gemacht werden.

Die Anleitung Wireless Command Center einrichten erläutert Schritt für Schritt,  wie der „Paarungsprozess“ aussieht. Eine Anmerkung meinerseits: Der Satz „Halten Sie das Wireless Command Center nahe zu Roomba und drücken Sie die Richtungstasten“ ist wörtlich zu nehmen. Bei mir hat es nur funktioniert, wenn ich mit der Fernbedienung den Roomba fast(!) berührt habe.

Möglicherweise habe ich aber in meiner Wohnung ein Funkproblem – meine Virtual Walls verhalten sich leider nicht so, wie gewünscht. Aber dazu mehr im nächsten Bericht.

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Erfahrungsbericht: Test iRobot Scooba 385 (Europäische Version)

Nach den positiven Erfahrungen mit dem iRobot Roomba 580 entschloss ich mich, ebenfalls einen Scooba 385 zu kaufen. Im Gegensatz zum Staubsauger Roomba übernimmt der Scooba die Aufgabe des Feuchtwischens. Hierzu ist im Prinzip ein kleine Waschsauger und ein Wassertank für Frischwasser und Reinigungsflüssigkeit eingebaut.
Ein kurzes Video demonstriert die Funktionsweise:

Grundsätzlich:

  • Im Gegensatz zum Roomba 580 verfügt der Scooba 385 weder über eine Fernbedienung noch über einen Timer zur Zeitsteuerung.
  • Die Virtual Walls / Lighthouses des Roomba sind (sehr zu meinem Bedauern) nicht kompatibel zum Scooba 385. Daher erkennt der Scooba diese auch nicht, umfährt diese nicht sondern schiebt sie „rücksichtslos“ durch die ganze Wohnung.
  • Der Scooba führt sein Programm so lange durch, bis der Tank geleert ist oder der Akku alle ist.
  • Der Akku hält länger als der Reinigungsmitteltank, d.h. der Scooba muss zwischendurch wieder entleert und befüllt werden.
  • Es wird keine komfortable Andockstation mitgeliefert, an die der Scooba wieder zurückkehrt und sich auflädt. Statt dessen kann der Scooba irgendwo im Raum „liegenbleiben“ und muss dann per Hand an ein Ladekabel angeschlossen werden (falls der Akku alle ist) oder wieder befüllt werden (falls der Tank alle ist).
  • Nach jeder Benutzung soll lt. Anleitung gereinigt werden: Reinigungsbürste, Pumpenschlauch und Wasserfilter.
  • Der Scooba bewegt sich deutlich langsamer als der Roomba – auch die Bewegungslogik unterscheidet sich.
Positiv:
  • Das Reinigungsergebnis kann auf den von mir getesteten Flächen (Parkett und Granitboden) als durchaus gut bezeichnet werden.
  • Im Gegensatz zum einem Wisch(mop) wird der Schmutz nicht einfach hin- und hergerieben. Stattdessen arbeitet der Scooba wie ein kompakter Waschsauger und saugt das dreckige Wasser in einen separaten Abwassertank.
  • Teppiche bzw. Läufer werden tatsächlich zuverlässig umfahren.
  • Der Scooba ist deutlich kompakter zu verstauen als ein Eimer mit Wischmop.

Negativ:
  • Im Gegensatz zum Roomba ist der Komfort-Mehrwehrt deutlich geringer, da viel mehr manuelle Eingriffe erforderlich sind (Laden am Kabel, Tank befüllen/leeren, häufige Reinigung, kein automatischer Timer).
  • Ecken können nicht gereinigt werden.
  • Stößt der Scooba auf ungewöhnliche Hindernisse (Kabel, kleinere Stufen oder Unebenheiten) so befreit er sich viel seltener als der Roomba selbst und bricht stattdessen das Programm mit einer Fehlermeldung ab.
  • Es ist unpraktisch, dass der Tank nur ca. halb so lange reicht wie eine Akkuladung.
  • Ich finde es unverständlich, dass der Scooba nicht die Virtual Walls / Lighthouses des Roomba benutzt, obwohl beide vom gleichen Hersteller kommen. Daher fährt der Scooba viel „dümmer“ durch die Wohnung, anstatt sich wieder der Roomba von Raum zu Raum arbeiten.
Fazit:
  • Auch wenn der Scooba durchaus gut funktioniert bietet er meiner Meinung nach einen deutlich geringeren Mehrwert gegenüber dem manuellen Wischen als bspw. der Roomba gegenüber herkömmlichen Staubsaugen. Während der Roomba ein sehr nütliches Haushaltsgerät darstellt benötigt der Scooba m.E. noch etwas Entwicklungsarbeit, um aus dem „Spielzeugstatus“ zu entwachsen.
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Erfahrungsbericht: Test Robotersauger iRobot Roomba 580 [Teil II]

Nun ist mein iRobot Roomba 580 seit mehr als zwei Monaten im Einsatz. Wie versprochen nun der zweite Teil meines Erfahrungsberichtes, inkl. kurzes Video.


Generelles Fazit:

  • Das Gerät ist kein Spielzeug – es ist wirklich nützlich und bietet einen deutlichen Komfort-Mehrwert!
  • Mein herkömmlicher Staubsauger ist seit der Anschaffung im Schrank verschwunden und wurde nie wieder benutzt.
  • Neben dem erhöhten Komfort besteht der Hauptvorteil darin, dass auch Stellen gereinigt werden, die mit einem herkömmlichen Staubsauger selten oder gar nicht gereinigt wurden: Bspw. unter dem Bett, unter der Couch, in schwer zugänglichen Stellen.
  • Die Akkuleistung ist immer noch sehr gut, auf Parkett läuft der Akku mehr als 2 Stunden (auf Teppichböden allerdings ca. 20 Minuten kürzer!).

Positiv:

  • Auf Hartboden (Parkett) ist die Reinigungsleistung wirklich gut, auch in Ecken bleibt kein Schmutz liegen. Auch auf Teppichböden ist die Reinigungsleistung gut, jedoch habe ich nicht getestet, wie tief der Schmutz aus dem Teppich entfernt wird.
  • Nur sehr selten bleibt der Roomba irgendwo hängen (in diesem Fall schaltet er sich dann aus Sicherheitsgründen ab). Meistens hat man irgendwas auf dem Fussboden liegen lassen, dass sich in der rotierenden Bürste verfangen hat (bspw. Kabel, Plastiktüte etc.).
  • Mit der Zeitsteuerung lässt sich das Gerät betreiben, wenn man nicht zuhause ist.



Negativ:

  • Die Reinigung des Staubbehälters ist nicht sehr komfortabel – man muss aufpassen, dass bei Ausleeren nicht wieder Dreck auf den Fussboden fällt. Hier hätten Staubsaugerbeutel einen klaren Vorteil.
  • Die Bürsten selbst aber auch deren Lager verschmutzen relativ schnell, insbesondere auch lange Haare setzen sich gern in den Lagern ab. Die Folge ist, dass zunächst die Laufleistung sinkt (der Akku geht schneller leer) und dann der Roomba dazu neigt, sich abzuschalten und mit einen Sprachhinweis zur Reinigung der Bürste auffordert.
  • Der Staubbehälter ist relativ klein und muss tatsächlich alle 2-4 Durchläufe geleert werden.
  • Ich habe den Eindruck, dass W-LAN Accesspoints manchmal die Funkkommunikation mit den Virtual Lighthouses stören. Die Folge ist dann, dass der Roomba zu früh in den nächsten Raum wechselt, weil der Lighthouse noch nicht aktiv ist. Auf dem Rückweg verwirrt in dann ein zu spät aktivierter Lighthouse und er findet nicht mehr zur Basisstation zurück.
  • Die Fernbedienung brauch manchmal relativ lange, bis diese den Roomba „findet“. Erst nachdem Sie ihn gefunden hat, ist eine Steuerung möglich.
  • Die Basisstation ist sehr leicht und sollte auf dem Fussboden befestigt werden (z.B. kleben). Ansonsten kann es passieren, dass der Roomba diese beim Andocken „wegschiebt“.
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Automatischer Roboter Staubsauger iRobot Roomba 580 im Einsatz: Erfahrungsbericht [TEIL 1]

Einführung

Neben dem Bügeln ist das Staubsaugen und Wischen eines der nervigsten Hausarbeiten. Gerade wenn man praktisch in einem Singlehaushalt lebt und eigentlich die Zeit mit wichtigeren Tätigkeiten verbringen möchte.

Lösungsansatz

Für das Bügeln habe ich leider noch keine adäquate Lösung gefunden. Das Staubsaugen und Wischen zu vereinfachen verspricht jedoch die US-amerikanische Firma „iRobot“ mit den beiden Produkten „Roomba“ (automatisches Staubsaugen) und „Scooba“ automatisches (Feucht-)Wischen.

Ein Produkttest zum Roomba kann unter folgendem Link bei YouTube betrachtet werden:
Robotertest Roomba

Für den Scooba habe ich noch keinen vernünftigen Test im Netz finden können, daher habe ich mich entschieden, zunächst einen Roomba anzuschaffen.

Kauf eines iRobot Roomba 580

Auf dem deutschen Markt gibt es zurzeit aus der 5XX-Serie den Roomba 560 oder den kleineren Roomba 530 zu kaufen. Leider hat dieses Modell keine Fernbedienung. Daher entschloß ich mich, das Gerät aus den USA zu importieren, denn hier gibt es das Modell Roomba 580, dass zum einen mit einer Fernbedienung und genau wie das Modell 560 auch mit einer Timerfunktion ausgestattet ist (beim 530 fehlt diese). Zusätzlich werden noch einige Ersatzteile mitgeliefert (bei mir insgesamt 4 Paar Ersatzbürsten, 7 Ersatzfilter und 3 Ersatzrundbürsten).

Reingefallen bei eBay

Das reichhaltigste Angebot dieser Geräte habe ich bei eBay-USA gefunden. Kein Problem dachte ich, der gute Dollarkurs machts auch noch preiswerter (trotz 1,7% Zoll und 19% Einfuhrumsatzsteuer). Mit PayPal kann mir zudem nichts passieren, dank PayPal-Käuferschutz...dachte ich! Nachdem ich bezahlt hatte und der Händler nach mehreren Wochen immer noch nicht geliefert hatte, nahm ich den PayPal-Käuferschutz in Anspruch. Und da kam die große Überraschung: PayPal wirbt zwar mit einem Käuferschutz in unbegrenzter Höhe, aber nur, wenn auf ebay.de, ebay.at oder ebay.ch gekauft wird. Beim Kauf über ebay.com ist die Höhe des Käuferschutz abhängig von der Quote der positiven Bewertungen des Verkäufers. Liegt diese Quote über 98%, so deckt der Käuferschutz einen Betrag von höchstens $2000 ab, liegt diese Quote jedoch unter 98%, so ist die Höhe auf maximal $200 limitiert! Die Quote meines Verkäufers lag bei 97,9% – daher bekam ich nur 200 Dollar zurück. Bei einem Kaufpreis von ca. $500 bedeutet dies einen Verlust in Höhe von $300.

Erneuter Kauf bei eBay

Dennoch wollte ich das Gerät unbedingt haben – und habe nochmal bei eBay.com gekauft (natürlich bei einem Verkäufer mit einer Quote positiver Bewertungen von über 98% 😉 . Und es hat geklappt – mehr dazu aber im nächsten Teil…

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