Urlaubs-Videotour: Vom Kreidefelsen zur Victoriasicht

Während meines Rügen-Urlaubs durfte natürlich eine ausgiebige Wanderung nicht fehlen. Daher wanderte ich von Sassnitz zum Königsstuhl.

Rügen ist eine Insel, die sich ideal zum Wandern eignet. Die Strecke von Sassnitz zum Königsstuhl war mit ca. 11,1 km schon eine kleine Herausforderung, daher sollte man sich vorher in der Waldhalle stärken. Dennoch kann ich die Tour sehr empfehlen (mit meiner Wander-Empfehlung bin ich übrigens nicht allein). Übrigens hatte ich während der Tour die witzige Situation, dass ich über mehrere Kilometer mit meinem iPhone kein Netz bekam (Funkloch Mecklenburg-Vorpommern), wodurch auch die A-GPS Funktion meines iPhone nicht funktionierte und ich ohne meine Google Maps Applikation „navigieren“ musste. Solche echten Funklöcher habe ich in Deutschland selten erlebt.  Also ein echtes Gefühl „Back to the roots“. Den Rückweg vom Königsstuhl nach Sassnitz haben wir übrigens mit dem Linienbus bewältigt.

Während der Tour gibt es mehrere Auf- und Abgänge, die einen zum Fuss der Kreidefelsen führen. Ein beeindruckendes Erlebis! Höhepunkt war auf alle Fälle die Victoriasicht, eine kleine Aussichtsplattform in über ca. 110m Höhe. Den Eintritt zum Königsstuhl haben wir uns übrigens gespart. Laut Reiseführer ist die Victoriasicht übrigens ein viel beeindruckenderes Erlebnis.

Die Tour von Sassnitz über die Wissower Kliniken bis hin zur Victoriasicht zeigt übrigens mein Video unten. Viel Spass!

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KdF – Kraft durch Freude? Besuch des ehem. „Seebads der 20.000“ in Prora, Rügen

Bei meinem letzten Besuch des Seebads Binz in Rügen stand auch ein Besuch des ehemaligen Seebads Prora (KdF – Kraft durch Freude) auf dem Programm. In Prora war zu Zeiten des NS-Regimes ein monströser Komplex geplant, der ca. 20.000 Arbeitern als Erholungsstätte dienen sollte – das „Bad der 20.000“ (vermutlich, damit diese nach dem Erholungsaufenthalt wieder „mit frischem Tatendrang“ für das Deutsche Reich arbeiten konnten). Der Komplex war mit einer Länge von ca. 6 km geplant und sollte einen eigenen Bootsanleger erhalten, damit große Schiffe (bspw. die bekannte Wilhelm Gustloff).

Fertiggestellt wurde der Komplex nie und zum Teil wurde er schon während bzw. nach dem 2. Weltkrieg in einigen Teilen demontiert oder zerstört. Die übriggebliebenen Teile stehen seit langer Zeit leer, ein kleiner Teil wird als Museum genutzt. Dort erfährt man auch, dass das Bad der 20.000 niemals wie ursprüglich geplant genutzt wurde, sondern vielmehr schon während des 2. Weltkriegs und auch danach als Ausbildungsstätte für militärische bzw. polizeiliche Zwecke diente.

Der Besuch des Museums ist wirklich empfehlenswert, da man dort nicht nur ein Modell des geplanten Gebäudes und theoretische Hintergrundinformationen sieht, sondern auch einen Teil des Gebäudes selbst begehen und in viele Räume gucken kann.

Nach meinem Besuch stellte ich schnell fest, dass es nicht schade darum ist, dass dort niemals jemand „richtig“ Urlaub machte: Das ganze Gebäude wirkt unsympathisch, die Gänge sind Eng, die Decken niedrig, die geplanten „Appartements“ für die Arbeiter hatte meist eine Größe zwischen 4 x 2 m bis 4 x 4 m – für zwei Personen. Das war selbst für damalige Verhältnisse eng und beklemmend!

Den Rest meines Eindrucks zeigt das Video – eine ideale Kulisse für einen Thriller oder Horrorfilm, oder?

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Bericht: Urlaub in einer Ferienwohnung in Binz, Rügen

In meinem letzten (Kurz-)Urlaub sollte  es statt der Bretagne in Frankreich ein Ort in Deutschland werden. Die Wahl fiel dieses Jahr auf Rügen. Ich war zwar schon einmal in Rügen gewesen, aber dies ist schon lange(!) her. Genauer gesagt war ich zuletzt im Jahr der deutschen Wiedervereinigung (1990) dort. Rügen ist eine große Insel und entsprechend schwierig gestaltete sich die Wahl des Ortes. Zum Glück ist mir die Empfehlung für das Ostseebad Binz zugetragen worden.

Im Nachhinein war Binz eine tolle Wahl. Ich würde sagen, dass dieser Ort mit Abstand der schönste auf Rügen war: Liebevoll restauriertes Stadtbild, gepflegte Wege und Strände, viele attraktive Läden und Wirtshäuser – eine tolle Atmosphäre. Von der DDR-Vergangenheit war in Binz fast überhaupt nichts zu bemerken (ganz im Gegensatz zu bspw. Sassnitz!).

Übernachten wollte ich in einer Ferienwohnung oder einem Ferienhaus. Dennoch fiel die Wahl der Unterkunft nicht leicht. Obwohl ich als Mitarbeiter der Location Bretagne Ferienhaus-Vermittlung recht geübt sein sollte, Ferienwohnungen im Internet ausfindig zu machen, zeigte sich mir der Markt recht unorganisiert und unübersichtlich. Viele Internetseiten bieten immer noch keine intuitiven  Belegungskalender und dann gibt es ja auch das Problem, möglichst einen seriösen Anbieter zu finden und nicht auf ein „schwarzes Schaf“ hereinzufallen.

Zum Glück erinnerte ich mich an meinen geschätzten Kollegen, Manfred Sander von Sander Tourisik GmbH, den ich von den vielen Treffen unseres gemeinsamen Verbands „VDFA“ (Verband Deutscher Ferienhausagenturen e.V.) kenne. Sander Touristik bietet neben Mallorca und Usedom auch Ferienwohnungen und Ferienhäuser auf Rügen an. Ich griff zum Telefon und Herr Sander empfahl mir eine Wohnung im Dünenhaus in Binz.

Fazit: Eine tolle Empfehlung! Die Wohnung war rundherum nahezu perfekt! Mit meinem „geschulten Auge“ bemerkte ich sofort, dass sowohl Lage, Interieur als auch Exterieur einfach stimmen:

  • Um zum Strand zu gelangen, genügte es, das Grundstück zu verlassen und kurz die Strandpromenade zu überqueren,
  • Zur Wohnung gehört ein eigener Strandkorb,
  • Alle Gemeinschaftsräume und das Treppenhaus machen eines sehr gepflegten Eindruck,
  • Die Wohnung selbst ist sehr gepflegt und liebevoll eingerichtet, Highlight ist die große Terasse mit seitlichem Meerblick.

Allen Interessierten kann ich die Ferienwohnung im Dünenhaus in Binz auf Rügen von Sander Touristik wärmstens empfehlen! Das folgende Video soll einen kleinen Eindruck der Umgebung geben.

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Bretagne in Deutschland: Bretonische Küche im Ti Breizh Hamburg

Als deutscher Freund der bretonischen Lebensart hat man es nicht leicht: Die Bretagne ist ja nun nicht gerade ‚um die Ecke‘ und man kann ja nicht immer Urlaub haben….
Wenn man es zumindest bis nach Hamburg schafft, gibt es einen Lichtblick: Das Restaurant Ti Breizh in der Deichstraße 39 in Hamburg. Dort gibt es bretonische Küche mit Cidre, Crêpes und Galette. Die Inneneinrichtung erinnert tatsächlich ein wenig an eine bretonische Strand-Bar – sehr schlicht und hell, die Bedienungen tragen blau-weiß gestreifte T-Shirts im ‚Matrosen-Look‘. Die Speisen werden übrigens mit einem freundlichen ‚Bon-Appetit‘ serviert.
Sitzt man im hinteren Bereich des Restaurants so erinnert der Blick auf den Kanal tatsächlich ein wenig an den Atlantik in der Bretagne (natürlich nur fast :-).

Für Alle, die dann immer noch nicht genug von der Bretagne bekommen haben ist im Restaurant noch ein kleiner Bretagne-Shop integriert.

Fazit: Für echte Bretagne-Freunde ein Muss – für alle anderen ein interessantes und lohnenswertes Ausflugsziel – die Crêpes mit Spiegelei, Spinat, geschmorten Zwiebeln und ‚Fromage‘ sind wirklich lecker…

Als Team-Mitglied von Location Bretagne empfehle ich natürlich, den nächsten Urlaub in der Bretagne zu verbringen. In unserem Ferienhaus-Katalog gibt es ein „Haus der Bretagne“ für Ihren Urlaub zum mieten. Zurzeit haben wir auch ein (Ferien-)Haus mit dem (fast) gleichen Namen „Ty Breiz“ in Loctudy (Finistere) im Sortiment. Für alle, die Loctudy noch nicht kennen: Eine (zur Zeit recht knappe) Beschreibung des Ortes „Loctudy“ gibt es bei Wikipedia. Neben dem Katalog von Location Bretagne empfehle ich für Unterkünfte auch die Seite zur Bretagne des VDFA e.V. (Verband Deutscher Ferienhaus-Agenturen) zu besuchen.

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Abseits der Bretagne: Ein Tag im Watt von Norden…

Das niedersächsische Wattenmeer hautnah erlebt im Video…

Auch eingefleischte Frankreich und Bretagne-Fans benötigen mal etwas Abwechslung. Daher entschlossen wir uns, Ende Juli einige Tage an die deutsche Nordseeküste zu fahren – gehört ja immerhin zu Niedersachsen und ist keine weite Fahrt. Am nächsten Tag wollten wir baden gehen – schliesslich ist man ja die (meist) schönen Strände gewohnt – doch was uns dort ewartete, zeigt das folgende Video. Jetzt weiss endlich auch ich, was man unter „niedersächsisches Wattenmeer“ versteht…. 😉 Füsse waschen danach war Pflicht! Da lobe ich mir doch die weissen Strände an der Atlantikküste!

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