Beitrags-Archiv für die Kategory 'Sonstiges'

Es rockt! Vista Ultimate 64 auf dem Lenovo W500 / T500…

Freitag, 7. August 2009 15:59

Seit einiger Zeit besitze ich das Lenvo W500 Notebook mit 4GB RAM. Das Gerät ist technisch super, ich würde behaupten, dass es immer noch eins der besten Notebooks auf dem Markt ist (mit der Einschränkung, dass Lenovo leider immer noch keine LED-Hintergrundbeleuchtung für die hochauflösenden Displays liefert…). Selbst das “coole” Macbook Pro krankt immer noch daran, dass es bspw. keine integrierten UMTS-Karten kennt. Design ist natürlich nach wie vor Geschmackssache.

Lenovo lieferte mein Notebook mit Vista Ultimate 32 Bit aus. Eine telefonische Nachfrage bei Lenovo ergab, dass man leider keine 64 Bit Version als Recovery DVD für mein Notebook bestellen kann.

Ich habe mich immer geärgert, dass ich mit meinem Notebook ca. 1,5 GB RAM Arbeitsspeicher verschenke. Grund ist die innovative “Switchable Graphics”-Technologie, mit der man im laufenden Betrieb zwischen den zwei Graphikkarten umschalten kann. Dadurch reduzieren nämlich gleich zwei Grafikkarten den maximalen Speicher von 4 GB, so dass bei mir nur noch 2,5 GB übrig blieben. Da ich sehr viel Softwareentwicklung betreibe, insbesondere mit den speicherfressenden Programmen Eclipse, Zend Studio und MS Visual Studio ging die Leistung des Notebooks schnell in Knie.

Da bei den 64-Bit Versionen von Windows die 4GB Grenze fällt, habe ich mich entschlossen, diesen Systemen probehalber eine Chance zu geben. Auch wenn Windows 7 64-Bit im Moment sehr gehypt wird (und dazu auch noch für einen begrenzten Zeitraum kostenlos erhältlich ist), bleibe ich bei Produktivsystemen lieber “konservativ”. Ja, ich habe auch schon Windows 7 ausprobiert (und zwar in der 64-Bit Version).Es macht einen Super Eindruck, aber ich möchte gern ein “Stable” Betriebssystem haben (am Besten mit einem oder mehreren Service Packs ; ).

Da man den Produktkey von Windows Vista Ultimate 32 auch kostenlos für Windows Vista Ultimate 64 nutzen darf, installierte ich dieses System kurzerhand auf meinem Lenovo. Vorher hatte ich mit Acronis Disk Direktor eine weitere Partition auf der Platte eingerichtet und etwas Platz freigeschaufelt.

Kurzes Fazit: Es lohnt sich! Windows Vista 64 ist z.Zt. das standesgemäße Betriebssystem für die “mobile Workstation” Lenovo W500 (natürlich auch für das T500 ;) . Endlich wird der gesamte Arbeitsspeicher genutzt. Gefühlt ist das System 50% flinker, es “hakt” nicht mehr beim Multitasking, das Umschalten zwischen Fenstern klappt vieeeel schneller. Alle Bildschirminhalte bauen sich dramatisch schnell auf, eigentlich so, wie man es immer dem Windows 7 nachsagt. Ausserdem soll man das W500 auch mit mehr als 4GB RAM ausrüsten können (bspw. 8GB), auch wenn die notwendigen 4 GB – Riegel noch sehr teuer sind…

Zum Glück bietet Lenovo auch ein System Update für 64-Bit an, so dass alle Lenovo-Tools bequem nachträglich installiert werden können. Ich habe kein Lenovo Tool gefunden, dass auf dem 64 Bit System nicht funktioniert. Auch meine anderen Anwendungen funktionieren auf dem 64 Bit System, darunter auch solche “Spezialprogramme” wie bspw. S-Firm, Virtual CD, Avira Antivir…

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Gelöschte Dateien wiederherstellen? Danke Recuva!

Donnerstag, 6. August 2009 22:09

Heute ist es mir passiert: Bei einem Systemwechsel von Windows Vista 32 auf Vista 64 habe ich versehentlich meine Outlook Datei (outlook.pst) gelöscht! Da die Datei bei mir sehr groß ist (>4GB) hat Windows vorgeschlagen, diese nicht in den Papierkorb zu schieben, sondern direkt zu löschen. Meine Hoffnung auf die Volumenschattenkopie von Windows Vista hat sich leider auch zerschlagen…irgendentwas hat bei mir (mal wieder) den Volumenschattenkopiedienst zerstört (wen es interessiert, hier stehen nähere Details zu meinem Problem).

Nun war das Problem da! Ich habe zwar Backups der Outlook.pst, aber diese waren über eine Woche alt. Und in der Zwischenzeit habe ich eine Menge wichtiger und schwierig wiederzubeschaffender E-Mails bekommen. Also machte ich mich auf die Suche nach einem Tool, das auch gelöschte Dateien auf der Festplatte wiederherstellen kann. Das Angebot ist riesig, von kostenlos bis kostenpflichtig. Alle getesteten Tools hatten eins gemeinsam: Sie brauchten *unheimlich* lange (> 3 Stunden).

Von Anfang an richtig gut gefallen hat mir nur das Programm Recuva (diese Software ist dazu auch noch Freeware!). In dem Tool kann man zu Unterstützung den genauen Ordner angeben, in dem sich die gelöschte Datei befunden hat. Damit ging der Wiederherstellungsprozess erstaunlich schnell und hat prima funktioniert. Ich möchte den Autoren dieser Software herzlich danken!

Das kostenlose Programm ist meine absolute Empfehlung, nähere Informationen und einen Downloadlink gibt es auf der Homepage von Recuva.

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Die mobile Bank auf dem iPhone: T-Banking

Montag, 20. Juli 2009 2:16

T-Mobile bietet ab sofort eine kostenlose Bankingsoftware für das iPhone an: T-Banking. Das Programm kann kostenlos aus dem App-Store heruntergeladen werden. Damit wird das iPhone auch als “mobiler Bankschalter” attraktiv.

In einem ersten Test ist mir folgendes aufgefallen:

  • Unterstützung mehrerer Konten und Banken.
  • Unterstützung folgender Geschäftsvorfälle: Kontostand, Kontoumsätze (bis 30 Tage) und Überweisung.
  • Für Überweisungen muss eine TAN (bzw. iTAN) benutzt werden.
  • Eine T-Online E-Mail Adresse ist zwingend erforderlich, um die Applikation zu nutzen. Allerdings muss man dazu nicht unbedingt T-Online Kunde sein. Eine kostenlose T-Online E-Mail Adresse von http://freemail.t-online.de reicht aus.

Es sieht danach aus, also ob die Kontodaten nicht lokal auf dem iPhone, sondern auf dem Server von T-Online gespeichert werden. Zumindest verweigert die Applikation ihre Funktion, wenn man das iPhone in den Airplane-Modus schaltet. Dieses finde ich etwas bedenklich, da auch das Passwort bzw. die PIN mit angegeben werden müssen (und demzufolge auch bei T-Online gespeichert werden).

Klar, um wirklichen Schaden anzurichten, braucht man noch eine gültige TAN – allerdings ist mir noch nicht klar, welchen Weg eine TAN nimmt (bspw. ob diese nach Eingabe in der Anwendung noch auf dem T-Online Server zwischengespeichert wird).

Ich habe die Applikation mit zwei Bankverbindungen getestet: Mit einem Konto bei der Sparkasse klappt alles, beim Deutsche Bank Konto gibt die Applikation eine Fehlermeldung aus, dass die Zugangsdaten nicht korrekt seien (und dass, obwohl sie korrekt eingegeben sind).

Fazit: Ich würde die Applikation höchstens benutzen, um mal eben den Kontostand abzufragen. Dem Programm die hochsensiblen TANs anvertrauen würde ich z.Zt. noch nicht, bis genauere Informationen zur Sicherheitspolicy von T-Banking vorliegen.

Als alternative gibt es im AppStore für etwas mehr Geld das Programm “iOutBank”, das ich allerdings noch nicht getestet habe.

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MMS mit iPhone 3.0

Sonntag, 5. Juli 2009 3:16

Für alle T-Mobile Kunden, die mit dem neuen iPhone OS 3.0 und T-Mobile Vertrag MMS senden und empfangen möchten:

  • MMS Senden: Das Senden von MMS funktioniert sofort und ohne weitere Einstellungen. Einfach eine neue SMS-Nachricht erstellen (der Button zum erstellen von SMS heist seit iPhone OS 3.0 nun “Nachrichten” und nicht mehr “SMS”). Anschließend auf das Kamera Symbol links nebem dem Nachrichtenfeld tippen und ein Foto aufnehmen/hinzufügen.
  • MMS Empfangen: Im Prinzip ist die Sache ganz einfach! Es muss nichts weiter eingestellt werden – es müssen lediglich 2 MMS versendet werden, damit der MMS-Empfang direkt auf dem Display des iPhone klappt! Wurden noch keine 2 MMS gesendet kommt immer die bekannte Nachricht, man möge doch bitte die hinterlegte MMS auf der T-Mobile Seite abrufen.

Für alle Nicht-T-Mobile Kunden gibt es eine schöne Zusammenstellung der nötigen Einstellungen.

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iPhone Applikation: Strand-Wetter für den Bretagne Urlaub…

Dienstag, 30. Juni 2009 0:55

Mehr durch Zufall bin ich auf die iPhone Applikation “Météos des plages” gestossen, die ich heute für EUR 0,99 aus dem iTunes Store geladen habe. Um es kurz zu machen: Diese Applikation bietet einen Wetterbericht und eine 10-Tages Wetterprognose für verschiedene Badeorte in der Bretagne, Aquitaine, Basse Normandie, Korsika, Haute Normandie, Languedoc Roussilon, Cote Azur etc.

Ich liess es mir nicht nehmen, die Software hinsichtlich ihrer Tauglichkeit für den Bretagne Urlauber zu testen:

Die Applikation unterstützt z.Zt. über 60 Badeorte in der Bretagne, darunter Benodét, Crozon, Audierne, Quiberon, Arzon, …

Im Wetterberichtsmodus wird die aktuelle Temperatur, Windstärke, Brandungsstärke am Wasser, UV-Index, Sonnenauf- und Untergang, Windrichtung, Lufdruck, Luftfeuchtigkeit sowie der Zustand des Himmes mit Symbolen (Heiter, Bewölkt, Wolkig, Regen,…) angezeigt. Temperatur und Himmeszustand wird zusätzlich für die nächsten 9 Stunden prognostiziert.

Im Prognosemodus wird eine Wetterprognose für die nächsten 10 Tage angezeigt, und zwar mit den Parametern: Himmelszustandt, Minimal und Maximaltemperatur.

Das wars!

Lohnt es sich, die Anwendung zu kaufen? Für den Bretagne bzw. Frankreich Urlauber JA. Denn im Vergleich zum kostenlos mitgelieferten Yahoo!-Wetter (das auch viele Orte in Frankreich und der Bretagne kennt!), bietet die Software folgende Mehrwerte:

  • 10 Tage Prognose (ideal zur Planung von Stand- bzw. Ausflugstagen)
  • UV-Index,
  • Brandungsstärke und Windgeschwindigkeit (ideal um zu Entscheiden, ob gebadet werden soll)…

Was fehlt ist ganz klar ein Gezeitenkalender, hier sollte der Hersteller nachbessern.

Vorsichtig sollte man bezüglich der Kosten jedoch sein, da die Applikation eine mobile Datenverbindung benötigt.

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Kopplungsprobleme mit iPhone 3.0: Bluetooth Peripheral Device Driver fehlt

Donnerstag, 18. Juni 2009 12:55

Problembeschreibung

Nachdem Apple wie vielfach erwartet am 17.06.09 endlich die neue iPhone OS Version 3.0 veröffentlicht hat, wurde auch mein Mobiltelefon natürlich sofort “up-gedated”. Eines der vielen Verbesserungen ist die Erweiterung der Bluetooth-Profile, so dass jetzt bspw. Tethering, d.h. die Nutzung des iPhone als UMTS-Modem möglich ist (sein soll ;) .

Auf meinem Notebook Lenovo W500 mit Vista SP2 klappte die Kopplung per Bluetooth zunächst scheinbar gut. Das Gerät wird in der Bluetooth Umgebung angezeigt und der Geräte-Manager installiert diverse Treiber nach. Leider bleibt der Geräte-Manager von Vista bei genau einem Treiber hängen:

Bluetooth Peripheral Device

Leider hat Apple keinen solchen Treiber mitgeliefert (ich konnte zumindest keinen finden, auch iTunes liefert m.W. keinen mit). Dieser Screenshot illustriert das “Übel”:

Bluetooth Peripheral Device Driver (Nachfrage nach Bluetooth Kopplung mit iPhone 3.0)

Lösungen

Bisher hab ich leider keine gefunden. Es sieht danach aus, als ob Apple einen solchen Treiber für das iPhone und Vista nachliefern müsste. Ich bin kein Bluetooth Experte, aber im Heise Forum wurde mir gesagt, dass es möglicherweise auch am Bluetooth Treiber liegt.

Hier sind zwei Links zu relevanten Forenbeiträgen, die ich gefunden habe. Wer eine Lösung kennt: Bitte einen Kommentar hinterlassen!!


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Zend Toolbar: Firefox und Vista – DebugNextPageMI is null

Dienstag, 26. Mai 2009 23:55

Problembeschreibung

Eben hat mich das Problem erwischt, dass beim Starten des Firefox (mit Zend Studio Toolbar zum Debuggen) folgende Fehlermeldung aufgetreten ist (Dialogbox, nur ein ‘OK’-Button klickbar):

DebugNextPageMI is null

Die Zend Studio Toolbar erscheint dann nicht mehr und ist auch nicht funktionsfähig. Auch ein Deaktivieren und anschließendes Reaktivieren, sowie eine Deinstallation und anschließende Re-Installtion hat keinen Erfolg gepracht (die Fehlermeldung blieb).

Lösung

Dieses Problem mit der Zend Toolbar scheint nicht neu zu sein, immmerhin habe ich einen Blogbeitrag entdeckt, der eine Lösung beschreibt: DebugNextPageMI is null.
Die Lösung besteht also darin, den Firefox im “Abgesicherten Modus” zu starten und im Dialogfeld, dass sich beim Starten des Firefox öffnet den Punkt “Toolbars zurücksetzen” auswählen. Als Anmerkung zum eben zitierten Beitrag möchte ich jedoch hinzufügen, dass unter Windows Vista (zumindest bei mir) der beschriebene Befehl für den abgesicherten Modus

C:\Program Files\Mozilla Firefox\firefox.exe -safe-mode

nicht funktioniert (der Firefox startet weiter im “normalen” Modus, vielleicht liegt es daran, dass ich mehrere Profile im Firefox aktiv habe). Letztendlich funktioniert hat es, indem ich im Startmenü von Vista nach “Firefox” gesucht habe und dann die Verknüpfung “Mozilla Firefox (Abgesicherter Modus)” angeklickt habe.


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Roomba 560/580: Massive Probleme – Virtual Lighthouses wachen nicht auf!

Donnerstag, 21. Mai 2009 4:42

Einführung

Zu meinem Roomba 580, den ich wie zuvor beschrieben, letztes Jahr mangels Verfügbarkeit in den USA bestellt habe, werden standardmäßig drei Virtual Lighthouses / Walls mitgeliefert. Da ich einen Virtual Lighthouse in den Betriebsmodus “Virtual Wall” gesetzt habe, aber aufgrund der Raumaufteilung in meiner Wohnung drei Virtual Lighthouses benötige, entschied ich mich vor einigen Wochen, einen weiteren Lighthouse (in Deutschland) zu bestellen.

Funktionsweise

Wie im Artikel “Virtual-Walls und Lighthouses im Detail” beschrieben, arbeiten die “virtuellen Leuchttürme” sowohl mit Infrarot- als auch mit Funk-Kommunikation. Grob gesagt, werden die Virtual Lighthouses vom Roomba durch ein Funksignal aus dem Standy-Betrieb geweckt, weiterhin kann der Roomba via Funk ermitteln, wie viele Virtual Lighthouses sich im Wohnraum befinden.

Im zitierten Artikel wird beschrieben, dass der iRobot Roomba anhand der Anzahl der Funktürme sein Reinigungsprogramm plant. Der Infrarotstrahl wird nur als Leit- bzw. Begrenzungsstrahl benötigt, wenn Roomba auf ein (aktives) Lighthouse trifft.

Probleme mit der Funkkommunikation vom Roomba

Seitdem ich das vierte Lighthouse in Betrieb genommen haben, häuft sich leider folgendes Problem, das vorher nur sporadisch aufgetreten ist:

Die Virtual Lighthouses erwachen nicht aus dem Standy, sobald der Romba seinen Reinigungszyklus beginnt. Früher waren die Lighthouses auch nicht immer sofort, zumindest aber nach einigen Minuten aus dem Standby erwacht. Genauer: Meistens wachen ein oder zwei Virtual Lighthouses auf, die anderen bleiben zunächst einfach im Standy Modus.

Roomba findet nicht mehr die Basis-Station

Problematisch wird dieses Verhalten durch folgende zwei Auswirkungen:

  1. Wie im Artikel “Virtual-Walls und Lighthouses im Detail” beschrieben, hat offensichtlich die Anzahl der erkannten Virtual Lighthouses einen Einfluss auf die Planung des Reinigungszykluses: Je mehr Virtual Lighthouses Roomba erkennt, desto weniger Zeit wird er sich pro Raum nehmen (können). Problematisch ist nun, dass Roomba zunächst keins (im schlimmsten Fall), eins oder zwei Lighthouses erkennt und “glaubt”, die Reinigungsfläche wäre kleiner, als sie tatsächlich ist. Dieses Problem ist eher theoretisch, konnte ich in der Praxis noch nicht nachvollziehen.
  2. Viel schlimmer ist nun folgendes Verhalten: Da einige Virtual Lighthouses nicht aus dem Standby erwachen, durchfährt Roomba diese, so als ob sie nicht existent wären. Irgendwann einmal (sei es nach 30, 45 Minuten oder noch später erwachen dann die zunächst “toten” Leuchttürme doch noch. Promblematisch ist nun, dass Roomba beim ersten Durchfahren nicht registriert hat, ein Virtual Lighthouse passiert zu haben. Auf dem “Rückweg” zu Basisstation steht nun das zu spät aktivierte Lighthouse “im Weg”. Roomba glaubt nun, dass es der falsche Weg zurück zur Basisstation ist, da er es auf dem Hinweg nicht registriert hat. Folge: Roomba findet nicht mehr zurück zur Basisstation und sucht so lange, bis der Akku leer ist..

Übrigens: Trägt man nun Roomba per Hand zur Ladestation, so scheint mein Roomba (Roomba 580) den letzten Irrtum sich gemerkt zu haben und startet sein neues Reinigungsprogramm ebenfalls fehlerhaft. Nun hilft nur, Roomba manuell sofort wieder andocken zu lassen (und dann einen erneuten Reinigungszyklus zu starten) oder einen “Reset” durchzuführen (10-20 Sekunden die Spot-Taste und die Dock-Taste gleichzeitig zu drücken).

Ermittelt: Es ist kein spezifisches Problem meines Roomba’s…

In folgendem Foren-Beitrag wurde die Vermutung aufgestellt, es könnte ein “defekt” des Roomba sein (Roomba sendet zu schwache Funksignale): Lighthouse “pennt”. Diese Vermutung kann ich in meinem Fall nicht bestätigen. Zur Sicherheit habe ich mir einen Roomba meines Kollegens ausgeliehen (Roomba 560). Ergebnis: Trotz mehrfachen Resets und “Batterie-Wechsel-Aktionen” an den Lighthouses (vgl.  immer Probleme mit Lighthouses nach Batteriewechsel) bleibt das eben beschriebene Problem unverändert bestehen. Es ist also sehr unwahrscheinlich, dass zwei Roomba den gleichen Defekt zur gleichen Zeit aufweisen…

Vermutung: Es liegt an Funkstörungen…

Viel wahrscheinlicher halte ich Störungen in der Funkübertragung vom Roomba zum Virtual Lighthouse ursächlich… Störungen durch Mobilfunkmasten (vgl. http://www.roombaforum.com/showthread.php?p=5926) halte ich für unwahrscheinlich (dies hat mir auch ein Elektrotechnik-Ingeneur bestätigt). Immerhin senden GSM-Mobilfunkstationen bei ca. 900 MHz bzw. 1800 MHz (vgl. GSM) und UMTS-Mobilfunkstationen bei ca. 1,9 – 2,2 GHz (vgl. UMTS). Viel wahrscheinlich ist, dass die Störungen vom 2,4 GHz Band ausgehen. In diesem Band “tummeln” sich vor allem W-LAN und Bluetooth.

Die Virtual Lighthouses selbst funken ebenfalls im 2,4 GHz Band, und zwar genauer auf Kanal 0,7 und 15. Diese Informationen erhält man, indem man mit der FCC-ID Nummer auf der Homepage der Federal Communications Commission sucht (die FCC-ID Nummer, die auf meinen Virtual Lighthouses aufgedruckt ist, lautet: UFE-R3MOD24A.

Gibt es Lösungsansätze…?

Meine Hoffnung war, dass sich das Problem lösen würde, sobald ich alle Funksender und -empfänger in meiner Wohnung deaktiviere. Wenn bei deaktiviertem Funk das Problem gelöst worden wäre, hätte ich schrittweise die Geräte mit Funk wieder eingeschaltet (davon gibt es einige in meiner Wohnung) bis ich den “Übeltäter” gefunden habe. Leider hat diese Strategie nicht funktioniert. Selbst als ich alle Funksender (und -empfänger) in meiner Wohnung deaktiviert hatte, blieb das Problem bestehen.

Allerdings hat eine Analyse ergeben, dass viele meiner Nachbarn ebenfalls mit W-LAN funken (wenn ich es richtig in Erinnerung habe, sind es dieses Jahr noch deutlich mehr Nachbarn mit W-LAN als letztes Jahr). Da ich in sehr dichtbesiedelter Innenstadtlage wohne, ist es dazu extrem schwierig (wenn nicht unmöglich), die vielen W-LANs konkreten Nachbarn zuzuordnen…

Fazit: Im Moment erscheint mir die einzige Lösung, komplett auf die Virtual Lighthouses zu verzichten oder die ständigen Probleme bei der Rückkehr des iRobot Roomba zur Basisstation in Kauf zu nehmen. Sobald ich neuere Erkenntnisse habe oder sogar eine Lösung werde ich natürlich an dieser Stelle darüber schreiben.

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iRobot Roomba: Fernbedienung (Wireless Command Center) mit Roomba verbinden (pairing)

Mittwoch, 20. Mai 2009 16:07

Für alle, die zur Lösung von technischen Problemen lieber die Suchmaschine als das Handbuch befragen oder bei denen die Anleitung zum Verbinden (pairing) der Fernbedienung mit dem Roomba schlicht fehlt:

Die Fernbedienung (Wireless Command Center) ist entweder mitgeliefert bzw. kann als Zubehör bestellt werden (ab Roomba 560). Allerdings funktioniert die Fernbedienung nicht aus dem Stand, sondern diese muss zunächst mit dem Roomba bekannt gemacht werden.

Die Anleitung Wireless Command Center einrichten erläutert Schritt für Schritt,  wie der “Paarungsprozess” aussieht. Eine Anmerkung meinerseits: Der Satz “Halten Sie das Wireless Command Center nahe zu Roomba und drücken Sie die Richtungstasten” ist wörtlich zu nehmen. Bei mir hat es nur funktioniert, wenn ich mit der Fernbedienung den Roomba fast(!) berührt habe.

Möglicherweise habe ich aber in meiner Wohnung ein Funkproblem – meine Virtual Walls verhalten sich leider nicht so, wie gewünscht. Aber dazu mehr im nächsten Bericht.

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Abonnierte RSS- oder ATOM- Feeds aus iGoogle exportieren

Mittwoch, 13. Mai 2009 23:37

Die meisten Firefox-Benutzer (natürlich auch die Benutzer anderer Browser) kennen vielleicht das Problem, falls RSS- oder ATOM-Feeds mit Google abonniert werden sollen: Man wird gefragt, ob man den Feed in einem Gadget auf iGoogle oder im Google Reader abonnieren möchte… Ich konnte mich nicht immer entscheiden – beide Optionen haben ihre Vor- und Nachteile. Geärgert habe ich mich aber immer, dass diese Wahl scheinbar endgültig war – zumindest konnte ich trotz intensiver Suche keine Option entdecken, mit denen man die Abonnements von iGoogle in den Google-Reader übertragen kann. Dann hieß es für mich immer, die Abonnements manuell zu übertragen…

Gerade habe ich eine interessante Seite entdeckt, in der eine Anleitung und ein Tool enthalten ist, mit dem man die Feed-Abonnements aus iGoogle exportieren kann (um diese dann in andere Programme, bspw. Google-Reader) zu importieren: Export iGoogle Feeds to OPML

Möchte man Feeds oder andere Einstellungen in iGoogle importieren, so hilft dann (hoffentlich) der Artikel aus dem gleichen Blog: Import OPML Files to iGoogle


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