Wichtige Infos für Hundebesitzer für den Bretagne-Urlaub mit Hund

Die Bretagne kann ein echtes Paradies für Hunde sein, wenn die Hundehalter ein paar kleine Dinge beachten: Sind Hunde am Strand verboten, kann Ihnen das Gassi Gehen am Strand in ganz Frankreich 11 Euro kosten. An Stränden, an denen Hunde willkommen sind, besteht bis auf wenige Ausnahmen in der Bretagne Anleinpflicht. Und vergessen Sie auf gar keinen Fall ein Tütchen für die Hinterlassenschaften Ihres Vierbeiners mitzunehmen, sonst kann Sie das Häufchen bis zu 450 Euro kosten. Oft dürfen sich Hunde an unbewachten Abschnitten der Strände aufhalten. An manchen Stränden sind Hunde allerdings z.B. nur am frühen Morgen oder am Abend erlaubt, wenn die menschlichen Badegäste sich in der Regel nicht so zahlreich am Strand aufhalten. Bei einer Gesamtküstenlänge von 1.200 km findet sich jedoch immer ein stilles Plätzchen in der Bretagne für ein kleines Hundebad im Meer. Hier eine kleine Auswahl an „Hundestränden“ im Finistère und Morbihan:

FINISTÈRE
Im Finistere besteht Leinenpflicht an den Stränden von Plouhinec (z.B. Mesperleuc und Gwendrez), Ouessant, Tréflez, Lanildut, Plogoff, Roscoff und St Pabu (la Grande Plage). In Santec können Sie mit Ihrem Hund vor 10 Uhr morgens und nach 18 Uhr abends an den Strand.

Strand von Gwendrez
Strand von Gwendrez
Strand von Mesperleuc
Strand von Mesperleuc

MORBIHAN
Im Morbihan können Sie Ihren Hund an den Stränden in folgenden Orten an der Leine ausführen: Billiers (la plage des Granges), Etel, Guidel und in Lamor-Baden.

Falls Sie auch ein paar Tipps für Hundestrände in der Bretagne haben, freuen wir uns über Ihr Feedback!

Hundeurlaub in der Bretagne
Hundeurlaub in der Bretagne

Weitere Tipps für einen sorglosen Bretagne-Urlaub mit Hund:

  1. Nehmen Sie zur Sicherheit in den Ferienhausurlaub eine Schleppleine mit, so dass falls das Haus nicht vollständig eingezäunt ist, Ihr Hund sich trotzdem fast frei im Garten bewegen kann.
  2. Gerade wer mit dem Hund in den Urlaub fährt, sollte darauf achten, dass die Hundehaftpflichtversicherung auch im Ausland greift. Achten Sie darauf, dass auch Mietsachschäden abgesichert sind. Wenn Sie z. B. eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus nutzen und Ihr Hund dort einen Schaden anrichtet, dann ist dieser Schaden eventuell durch die Versicherung abgedeckt.
  3. Das gehört ins Hundereisegepäck: Impfpass, Leine und Halsband (mit Namenskärtchen und Urlaubs- wie Heimatadresse), alles fürs Gassi Gehen, Futter und Leckerlis, Näpfe, Spielzeug und Hundedecke, Floh- und Zeckenhalsband, evtl. Medikamente
  4. Eine Reise in die Bretagne, bedeutet je nach Startpunkt in Deutschland eine längere und somit auch anstrengende Autofahrt für den Vierbeiner. Für Ihre eigene und die Sicherheit Ihres Hundes ist es empfehlenswert, wenn Ihr Hund in einer Transportbox reist. Machen Sie öfter mal eine Pause, damit Sie und Ihr Hund sich die Beine vertreten können. Auch Hunde können übrigens reisekrank werden. Lassen Sie sich im Zweifel von Ihrem Tierarzt beraten.
  5. Bei einem Urlaub am Meer kommt der Hund mit Salzwasser in Berührung. Spülen Sie nach dem Baden das Fell unbedingt mit Süßwasser aus und achten Sie darauf, dass Ihr Hund kein Salzwasser trinkt, denn das kann sich schlecht auf seinen Magen bzw. Darm auswirken.
  6. Felsklippen und Schilfflächen sind in der Bretagne oft Nistplätze für diverse Vogelarten. Lassen Sie daher Ihren Vierbeiner in solchen Gegenden an der Leine, damit er keinen Mord begeht. Außerdem werden Dünen  in der Bretagne oft bepflanzt, um der Erosion vorzubeugen und die Landschaft zu schützen. Lassen Sie Ihren Hund daher bitte nicht in den Dünen toben, so tragen Sie und Ihr vierbeiniger Liebling zum Erhalt der einzigartigen Landschaft in der Bretagne bei.

In unserem Onlinekatalog von Location Bretagne finden Sie viele hundefreundliche Ferienhäuser in der Bretagne.

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Bretagne – Ein Paradies für Wanderer

Küstenwanderweg,Frankreich, Bretagne, Finistere, Tregunc

Die Bretagne bietet viele wunderschöne Wanderstrecken und Wandertouren abseits des Massentourismus. Insgesamt stehen mehr als 2500 km an Wanderwegen zur Verfügung. Die Wanderwege sind gut gekennzeichnet, so dass Spaziergänger und erfahrene Wanderer die richtige Tour für ihre Bedürfnisse wählen können. So führen verschiedene Wege durch das einzigartige Naturerlebnis Bretagne.

Die „Sentiers de Grande Randonnée“ (GR) durchziehen die Bretagne von Nord nach Süd, von Ost nach West und führen auch an der Küste entlang. Man kann ihnen mehrere Tage lang folgen. (Kennzeichnung: weiß-rote Balken). Der bekannteste dieser Fernwanderwege ist der „Zöllnerpfad“ („Sentiers des Douaniers“ oder GR 34), denn auf ihm kann man die gesamte bretonische  Küstenlinie erwandern. Viele Seitenwege lassen sich auch für Abstecher ins Landesinnere nutzen. Außerdem zu empfehlen der GR 380, der durch die Heide- und Felslandschaft des Gebirgsmassivs  Monts d’Arrée führt – dessen höchster Gipfel, der Roc’h Trevezel erreicht 384 Höhenmeter.

Die „Sentiers de Grande Randonnée de Pays“ (GRP) kann man auch als Landwanderwege bezeichnen. Sie führen in Form von Rundwegen durch ein abgegrenztes Gebiet und bringen die Wanderer an ihren Ausgangspunkt zurück. (Kennzeichnung: gelb-rote Balken).

Die lokalen Wanderwege „Promenades et Randonnées“ (PR) bieten sich für kürzere Spaziergänge und Wanderungen an (eine Stunde bis ein Tag). (Kennzeichnung: gelber Balken).

Um sich auf Ihr Reiseziel einzustimmen und schon vor der Reise einen Eindruck der vor Ort befindlichen Freizeitmöglichkeiten zu bekommen, empfiehlt es sich immer, schon vor der Reisebuchung einen Blick in die aktuelle Reiseliteratur zu werfen. Wir empfehlen für leidenschaftliche Spaziergänger und Wanderlustige den aktuellen Wanderführer von Rother  Bretagne – Vom Mont-Saint-Michel bis Saint-Nazaire, 50 Touren.

Der Rother Wanderführer »Bretagne« stellt 50 abwechslungsreiche Touren vom Mont-Saint-Michel bis nach Saint-Nazaire vor. Die 4. Aktualisierte Auflage erscheint am 6. September 2012 und kostet 14,90 Euro.

Bretagne Wanderführer
Wanderführer von Rother, 4. aktualisierte Auflage, erscheint am 6. September 2012

Die schönsten Wege verlaufen vor allem entlang der Küsten. Schmale Pfade finden sich hier – manchmal auch steinig und steil; sie erschließen eine einzigartige Vogelwelt und eine vielfältige Flora. Neben eindrucksvollen Klippen und Stränden findet man auch im Hinterland sehenswerte Ziele wie die Seen von Guerlédan und Arguenon, die Wälder von Huelgoat und Paimpont oder die Schlucht von Toul Goulic. Neben unvergesslichen Natureindrücken bietet die Bretagne auch Kunst- und Kulturbegeisterten interessante Ziele wie die steinzeitlichen Zeugnisse bei Carnac und Lagatjar, malerische Fachwerkstädte wie Rennes und Brest oder das berühmte Künstlerdorf Pont-Aven.

Thomas Rettstatt, seit Jahren als Wanderbuchautor und Reisejournalist tätig, hat für den Rother Wanderführer »Bretagne« eine Auswahl von Spaziergängen, ausgedehnteren Streckenwanderungen sowie Rundwegen zu lohnenswerten Aussichtspunkten und kulturellen Highlights zusammengestellt. Übersichtliche Tourensteckbriefe mit den wichtigsten Angaben, Kartenausschnitte mit eingetragenem Routenverlauf, aussagekräftige Höhenprofile sowie eine genaue Wegbeschreibung zu jeder Tour erleichtern die Auswahl und die Orientierung vor Ort. Zusätzliche Hinweise zu Einkehrmöglichkeiten, Varianten und Sehenswürdigkeiten machen diesen Wanderführer zum idealen Begleiter durch das »Land am Meer«.

Auch sehr praktisch: Die beliebten Rother Wanderführer gibt es jetzt auch als App für das iPhone! http://www.rother.de/app

Weitere nützliche Links zur Planung Ihrer Wandertour:  Ferienunterkünfte  für Wanderlustige  finden Sie im Online-Katalog von Location Bretagne. In der Katalogbeschreibung zu jedem Feriendomizil finden Sie weitere Hinweise zur Umgebung und nahgelegenen Ausflugszielen.

Algenpest in der Bretagne? Vor-Ort Eindrücke von Algen und Stränden aus erster Hand…

Algen in der Bretagne – ein Problem?

Seit einigen Tagen liest, sieht und hört man in den Medien wieder mehr aus der Bretagne. Leider sind es diesmal nicht besonders schöne Nachrichten, die Zeitungen, Radio- und TV-Sender uns nach Deutschland schicken: In der Bretagne gibt es Algen! Nun, mag sich der interessierte Leser denken, Algen sind an sich nichts besonders, vor allem nicht an Küstenregionen und Stränden. Denn Algen  gehören zu den ältesten Organismen unserer Erde und bilden als Pflanze die Grundlage allen Lebens auf unserem Planeten.

In der Bretagne sind unberührte, saubere Strände und klares Wasser immer noch der Normalfall.
In der Bretagne sind unberührte, saubere Strände und klares Wasser immer noch der Normalfall.

Und: Algen sind gesund – sie werden nicht nur als Delikatesse in Sushi verarbeitet sondern auch in Tablettenform als wahre Gesundmacher von Fitness-  und Wellness-Begeisterten geschätzt. Manche Wissenschaftler schätzen Algen als wichtigsten Rohstoff- und Energielieferanten der Zukunft ein und lassen diesen Pflanzen daher eine wichtige Rolle als Retter der Menschheit aus der Energie-, Rohstoff und Klimakrise zukommen. Algen sind also Pflanzen, die eine wichtige Rolle für uns Menschen einnehmen. Daher hat die Bretagne schon lange eine ganz besondere Beziehung zu diesen Meerespflanzen: In der  Algenforschung ist die Bretagne weltweit führend und das Unternehmen Thalado in Roscoff stellt aus Algen kosmetische Produkte (bspw. Gesichtspflege, Badezusätze, Entspannungsprodukte) her.

Algen sind gesund und machen schön – warum nun die Aufregung?

Wenn man die aktuelle Berichterstattung über die Bretagne liest, könnte man meinen, Algen sind gefährlich und stellen eine Bedrohung für den Menschen dar. Focus-Online schreibt bspw. von „Giftigen Algen am Atlantikstrand“ oder von „Wissenschaftlern, die vor Todes-Algen in der Bretagne“ warnen. Auch in anderen Presse-Publikationen wird ein ähnlich reißerischer Tonfall gewählt, so schreibt bspw. die angesehene Süddeutsche Zeitung schlicht vom „Grünen Tod„.

Auch wenn ich die aufklärerische Funktion der Massenmedien schätze, muss ich hier doch deutliche Kritik an der journalistischen Seriösität dieser Zeitungen üben. Denn: Algen selbst sind weder giftig noch tödlich. Ein Problem ergibt sich aus einem Fäulnisprozess, bei dem offensichtlich Schwefelwasserstoff ensteht, ein Gas, dass für Mensch und Tier ab gewissen Konzentrationen gesundheitsschädlich sein kann. Problematisch wird dies für den Besucher vor allem bei Ebbe, Windstille (die Fäulnisgase werden nicht weggeweht) und an Stellen mit *sehr* vielen Algen.

Welche Vor-Ort Eindrücke können wir beobachten?

Bei allen Bildern aus der Presse, die leicht den Eindruck erwecken können, die gesamte Bretagne sein ein einziger Algenteppich, sollte nicht vergessen werden, dass die Bretagne ein riesiges Flächenland ist (vergleichbar bspw. mit der Fläche des deutschen Bundeslandes Brandenburg). Auch die Küstenlinie erstreckt sich über 2730 km, das sind ca. 3,5mal soviele Kilometer wie die Entfernung zwischen Hamburg und München. Es ist also völlig unangemessen, von einem Problem auszugehen, dass die gesamte Bretagne betrifft.

Daher habe ich mich entschlossen, Ihnen hier Eindrücke zu schildern, die wir vor Ort gewonnen haben. Die „Vor-Ort-Eindrücke“ werde ich regelmäßig erweitern und aktualisieren. Hier erweist es sich als vorteilhaft, dass Location Bretagne in den verschiedenen Gebieten der Bretagne auf ein umfangreiches Netzwerk von Partner-Agenturen zurückgreifen kann, die selbst in der Bretagne wohnen und sich daher ein ungefiltertes Bild der Situation machen können.

Eindrücke aus dem Morbihan

Aus dem Morbihan (speziell Golfe du Morbihan und Prêsqu’ile de Quiberon) teilt mir unsere Partner-Agentur Hubert Britz aus Arzon folgendes mit (Herr Britz betreut in unserem Katalog viele Ferienhäuser und Ferienwohnungen im Morbihan):

„Wie jeder lebende Organismus benötigen auch die Algen, wenn sie sich ausbreiten sollen, ein entsprechendes Umfeld. Wie es aussieht, sind flache Wattgebiete insbesondere in den Mündungsbereichen von Flüssen für die Grünalgen vorteilhaft. Es gibt genügend Licht und der Eintrag von aus der Landwirtschaft stammenden Nitraten ist besonders hoch.

An der Atlantikküste der Halbinsel Rhuys fehlen diese Voraussetzungen fast vollständig. Die Klippen fallen sehr steil bis auf grosse Tiefen ab, die Sandstrände bieten nicht ausreichend Nährstoffe für die Grünalgen. Es gibt an der Ozeanküste der Halbinsel keine Buchten in denen das Wasser so ruhig steht, dass sich Sedimente absetzen könnten, die den Grünalgen ein vorteilhaftes Umfeld für ein Massenwachstum bieten könnten.

Auf der Golfseite gibt es am östlichen Golfende einige ausgedehnte Wattgebiete, die entsprechend ruhig sind. Bis jetzt gibt es dort (und gab schon immer) einige wenige, begrenzte Flächen auf denen Grünalgen vorkommen. Für ein masenhaftes Auftreten fehlt allerdings ein ausreichender Eintrag an nitrathaltigem Süsswasser. Zudem sind diese Gebiete zu Fuss nicht zu erreichen und schon von Natur aus nicht als Badegebiete geeignet.

Die hier an den Stränden vorkommenden Algen zählen zu den Braun- oder Rotalgen, die nicht nur nicht schädlich sind, sondern, im Gegenteil, zu medizinischen Zwecken und sogar in der Diätküche genutzt werden.

Fazit: Nach dem heutigen Wissensstand gibt es hier kein Algenproblem, dass Badefreuden verhindern oder gar die Gesundheit der Badenden gefährden könnte. Die Strände sind von fröhlichen Menschen bevölkert, die die Freuden, die Meer, Sonne und Strand bieten, in vollen Zügen geniessen.“

Aus dem Morbihan teilt mir unsere Partner-Agentur Laurence Berlin aus Crac’h folgendes mit (Frau Berlin betreut in unserem Katalog viele Ferienhäuser und Ferienwohnungen im Morbihan):

„Hier soweit diesen ganzen Sommer nichts dergleichen zu vermerken. Soweit bekannt, sind die Côtes d’Armor (Dpt 22), zwischen Dinaard uns St-Brieuc, aber letztes Jahr betroffen gewesen!
Es ist dort auch eher wahrscheinlich, weil am Ärmekanal gelegen, das flacher ist, als bei uns hier unten.
Wir liegen hier direkt am offenen Atlantik, das ist eine ganz andere Geschichte als im Ärmelkanal oder an der Ostsee zum Beispiel.

Also: Entwarnung, keinen Grund zur Sorge an der Morbihan-Küste.“

Eindrücke aus dem Finistére

Aus dem Finistére teilt mir unsere Partner-Agentur Marion Sunderbrink aus Plogoff folgendes mit (Frau Sunderbrink betreut in unserem Katalog viele Ferienhäuser und Ferienwohnungen im Finistére):

„Auch für die „Baie d’Audierne“, das „Cap Sizun“ und die „Prèsqu’île de Crozon“ besteht keine Gefahr.

Diese bestimmte Grünalge entwickelt sich vor allem in Bereichen mit geringen Wassertiefen, weil sie Licht braucht, um sich zu vermehren. Wenn diese Alge noch lebt und grün ist, ist sie nicht giftig. Toxische Gefahr besteht erst dann, wenn die Algenberge liegen bleiben und anfangen zu „verwesen“. Erst dann entsteht das auch für den Menschen giftige „sulfure d’hydrogène“.

Betroffene Gemeinden geben dann Warnhinweise aus über die wir hier vor Ort informiert sind. Hinzufügen sollte man, dass das Grün-Algenproblem nicht erst seit gestern existiert. Ökologen, Umweltschützer, die Grünen hier in der Bretagne machen seit vielen Jahren aufmerksam auf dieses Problem. Doch wie immer muss erst Schlimmes passieren, bis die Politik reagiert. Dass es nun über Frankreichs Grenzen hinaus in der Presse zum Thema gemacht wird, zwingt nun hoffentlich endlich zum Handeln.

Wir verfolgen hier aufmerksam vor Ort die Entwicklung, sind ökologisch orientiert und setzen uns für Veränderungen ein.“

Auch unsere Partner-Agentur Mariette Adolfs aus Saint-Jean teilt mir folgendes mit:

„Hier im Pays Bigouden und Finistère Sud haben wir keine Probleme, es besteht m.E. keine Gefahr. Es gibt keine oder sehr wenig Zuchtbetriebe [mit Düngemitteleinsatz] hier.“

Eindrücke aus Cotes d’Armor

Aus Cotes d’Armor teilt mir unsere Partner-Agentur Claudia Fischer folgendes mit (Frau Fischer betreut in unserem Katalog viele Ferienhäuser und Ferienwohnungen im Cotes d’Armor):

„…diese – seit Jahren bestehende – Algenpest tritt fast ausschliesslich in und um Plestin-les-Grèves und St. Michel-les-Grèves auf. Sie entsteht durch zuviel Stickstoff aus den Schweine-Intensivzuchten und deren Abwässern. Für die anderen Gebiete besteht m.E. keine Gefahr.“

Côtes d’Armor: Die Côte de Granit Rose

perros_43Die Vielfalt der Bretagne liegt zum Einen in der Schönheit der Landschaften, aber sie beruht auch auf ihrer Vielfältigkeit : es ist eine Landschaft der Gegensätze – die wahre Perfektion der Natur liegt in der Schönheit, die durch Natur entsteht. Wie eine ausdrucksstarke Physiognomie oder ein beeindruckendes Kunstwerk entsteht auch hier der faszinierende Reiz durch Asymetrie und unerwartete Widersprüche und nicht durch kontrastarme Perfektion. Der erste dieser Gegensätze ist der krasse Unterschied, der die Landstriche des Armor (die Küste) von denen des Argoat, des Landesinneren unterscheidet.

Ohne sich von der Küste zu entfernen findet man hinreissende Kontraste, die das Auge des Betrachters nicht unberührt lassen können. Die Mehrzahl der bretonischen Küsten dominieren das Meer von der Höhe ihrer abrupten, grauen Granitfelsen aus, doch wenn man sich Ploumanac’h oder Perros Guirec im Département Côtes d’Armor nähert, bezaubern diese Felsen, die man glaubte, schon zu kennen, durch sanftere, eher runde Formen, deren Farben in sanftem Rosa schimmern.

Die Einzigartigkeit dieser Landschaft, grandios, beeindruckend und doch nicht hart, macht die Côte de Granit Rose zu einem unvergesslichen Erlebnis. Ferienhäuser an der Côte de Granit Rose finden Sie z.B. im Ferienhaus-Katalog von Location Bretagne.

Tregastel

Der Ursprung dieser rosa getönten Felsen, heute umgeben von einer absolut typischen Architektur, die sich gänzlich von der des Départements Finistère unterscheidet, liegt 300 Millionen Jahre zurück. Als die bretonischen Felsen sich in ihrer Formation befanden, näherte sich eine riesige Magmamenge der Erdkruste. Sie blieb mehrere Millionen Jahre erhalten und bildete im Laufe dieser Zeit die Kristalle, die heute die Felsen sind. Die bizarren Formen jedoch, die heute diese Felsen charakterisieren, beruhen auf dem Wind und den unablässlichen Angriffen der Flut. Vielleicht lässt uns die unendliche Schönheit, die wir an dieser Küste sehen, bewusst werden, dass auch dies, an der Skala des Universums gemessen, vergänglich ist, und dass die Riesen von heute morgen noch mehr angegriffen sein werden.

3 km vor der Stadt Roscoff liegt die Insel Batz, ca. 3.5 km lang und 1.5 km breit, mit einer Fläche von ca. 350 ha. Von 878 bis 882 diente sie dem Wikinger Hasting und seinen Drakkaren als Ausgangsbasis.

Ab 1815 gewinnt die Segelmarine an Bedeutung und gestattet der Insel eine deutliche Weiterentwicklung, aber ab dem Ende des Jahrhunderts werden die Segelschiffe durch Dampfschiffe ersetzt. Während des 2. Weltkrieges wird Batz von den Deutschen besetzt, die sie am 7. August 1944 nach der Zerstörung der beiden Festungen, der beiden Mühlen und zahlreicher Häuser verlassen. 1965 wird die Estacade, eine 800 m lange Brücke gebaut, die das Ablegen auch bei Niedrigwasser gestattet. Bei Hochwasser legt man vom alten Hafen in Roscoff aus ab.

Nach einer Viertelstunde Überfahrt kann die Entdeckungsreise auf der Insel beginnen, u.A. die Besichtigung des Jardin Georges im Osten der Insel, der eine Vielfalt an tropischen Pflanzen bietet.

Am anderen Ende der Insel können Sie die 44 m des Leuchtturms erklimmen und sich von der Schönheit des Ausblicks bezaubern lassen. Die Ile de Batz ist auch ein privilegierter Ort für die Beobachtung zahlreicher Vogelarten, die die westlich gelegenen Sumpfgebiete zum Nisten gewählt haben. Hier befindet sich auch das Reich der Silbermöwen. Beschliessen Sie Ihren Ausflug mit der Besichtigung des „Trou du serpent“ (« Schlangenloch »), wo man die Boreal-Fulmare beobachten kann.

In Richtung der Sept-Iles (Sieben Inseln)

Ein paar Meilen von der Côte de Granit Rose entfernt, zwischen Perros Guirec und Trégastel, befindet sich eine unberührte Inselgruppe von ca. 40 ha, auf der eine Vielfalt von Seevögeln zu Hause sind : – Basstölpel

– Papageientaucher
– Kormorane
– Silbermöwen
– Kleine Pinguine

– Puffins
– Seeschwalben
– Möwensturmvögel
– Alke
– Dreifingermöwen

Die Inselgruppe steht seit 1912, auf der Initiative der Vogelschutzliga beruhend, geschützt und gilt seit 1976 als offizielles Vogelschutzgebiet des Umweltministeriums.

Sie zählt über 20 000 Vogelpaare. Allein auf der île Rouzic lebt eine Kolonie von 15 122 Basstölpelpaaren.

Die Inselgruppe umfasst :
– die île Cerf
– die île Plate
– die île Aux Moines (Touristen zugelassen)
– die île Bono
– die îles Costans
– die île Malban und
– die île Rouzic .
Die Inseln können mit dem Schiff von Mai bis Oktober umfahren werden.

Die l’île aux Moines :

In 35 minutes können Siçe die gesamte Insel besichtigen. 2 Leuchtturmwächter wohnen ständig hier. An der Westspitze kann ein unter Louis XV erbautes Fort besichtigt werden. Ein beeindruckendes Panorama über die gesamte Inselgruppe kann von hier aus betrachtet werden. Ablegen von : – Perros Guirec
Gare Maritime – Strand von Trestraou

– Hafen von Ploumanac’h

– Trégastel
Strand von Coz-Pors

– Hafen von Port Blanc
Weitere Information sind bspw. in den Wikipedia Einträgen zum Thema „Bretagne“ und „Côte de Granit Rose“ zu finden.