Das Buch zum Urlaub in der Bretagne: Fruits de la Mer

DeckelDLust auf Meer: Für Liebhaber der Meeresküche ist der Besuch eines Fischmarktes an den bretonischen Küsten wie ein Bummel durchs Paradies. Dieses Buch stellt die wichtigsten Fische, Krusten- und Schalentiere ausführlich vor. Es erklärt passionierten Köchen wie man damit köstliche Gerichte zaubert und interessierten Gourmets wie man bei Tisch richtig mit Fischen und Meeresfrüchten umgeht.

Die Rezepte erläutern die jeweiligen Besonderheiten, viele Tipps zum Einkauf und zu Garmethoden, Küchentricks und einfache Regeln beim Kochen weisen den sicheren Weg zum Erfolg.
Stimmungsvolle Bilder, die vom Duft des Meeres und vom Zauber der bretonischen Küsten träumen lassen, machen Lust auf Meer und Fruits de Mer.

Zum Buch gibt es den praktischen Einkaufsguide, einen Folder, der in die Westentasche passt. Die vorgestellten Produkte sind mit deutschen und französischen Namen benannt, die Seiten des Buches auf denen Informationen und Rezepte dazu zu finden sind, sind angegeben, ein Foto zeigt das jeweilige Meeresgetier so, wie es auf den Marktständen präsentiert wird.


Bezugsquellen:

FRUITS DE LA MER
Hubert Britz / Kurt E. Gross
34 x 24 cm 260 Seiten mit ca. 260 Bildern + Einkaufsguide
Erscheinen : Ende März 2015
Danach 34.80 € + Versand 5.95 €

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Hubert Britz, 8 Place Saint Nicolas, F- 56640 Arzon

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Rezepttipp: Deutscher Bratapfel trifft auf französische „Bûche de Noël“

Die Bûche de Noël (dt. Weihnachtsbaumstamm, Weihnachtsscheit) ist ein traditionelles Weihnachtsgebäck aus Frankreich, das als Dessert zum Weihnachtsessen auch in der Bretagne gereicht wird. Ursprünglich verbrannte man zu Weihnachten einen großen Holzklotz aus Buche, Eiche, Ulme oder einem Obstbaum im Kamin. Das süße Dessert soll heute noch an diese Tradition erinnern.

(c) Location Bretagne

Klassisch besteht die Bûche de Noël aus einem rechteckigen Biskuitboden, auch Génoise genannt, der mit einer Buttercreme gefüllt wird. Heute gibt es viele Varianten des traditionellen Rezepts. Wir ließen uns bei unserem eigenen Rezept durch den unwiderstehlichen Duft von Bratäpfeln inspirieren und ersetzten außerdem die kalorienreiche Buttercreme durch eine Vanillepudding-Sahne-Füllung. Und so geht’s:

4-5 mittelgroße Äpfel entkernen, in eine feuerfeste Form geben, mit Butterflöckchen, einer Prise Zimt und Zucker bestreuen. Je nach Geschmack jeweils einen kleinen Schuss Calvados oder Amaretto in die Äpfel gießen. Äpfel bei 200 Grad ca. 35-40 Minuten im Ofen backen und abkühlen lassen.

Für die Vanillecreme aus 250 ml Milch, 3 EL Zucker und ½ Päckchen Vanillepuddingpulver nach Packungsanleitung einen Pudding kochen. Dünn mit Puderzucker besieben und kalt werden lassen.

125 g geriebene Mandeln kurz in einer beschichteten Pfanne anrösten. Die inzwischen abgekühlten Bratäpfel vierteln und durch ein Sieb streichen. Den Apfelbrei mit den geriebenen Mandeln, 25 g Zucker, und einem gestrichenen TL Zimt vermischen.

Bratapfelmasse für „Bûche de Noël“

Für den Biskuit-Teig 3 Eier aufschlagen und mit einem Rührgerät 3 bis 5 Minuten schaumig schlagen, 90 g Zucker und 1 Prise Salz einrieseln lassen, nochmals 3 bis 5 Minuten weiterrühren. 70 g Mehl, 30 g Speisestärke und ½ TL Backpulver vermischen, sieben und unter die Eiermasse heben. Biskuitmasse auf Backpapier auf einem Backblech verteilen und glätten. Auf der mittleren Schiene 8 bis 10 Minuten bei 220 Grad backen. Das Biskuit aus dem Backofen nehmen, mit dem Backpapier aufrollen und abkühlen lassen.

Biskuitteig für Bûche de Noël

125 ml Sahne steif schlagen. Den abgekühlten Pudding durch ein Sieb streichen und mit der Sahne mischen.

Vanillepuddingmasse für Bûche de Noël

Den Biskuitboden auseinanderrollen. Erst die Apfel-, dann die Puddingmasse auf dem Teig verteilen, diesen vom Papier lösen und aufrollen. Bis zum Servieren kalt stellen und vor dem Verzehr mit Puderzucker und Zimt bestreuen.

Bûche de Noël mit Mandel-Apfelmasse und Sahnepudding füllen

Zubereitungszeit: 100 Minuten

Backzeit: 8 bis 10 Minuten

Viel Spaß beim Ausprobieren und „Joyeux Noël“ wünscht das Team von Location Bretagne!

Tipps für Kochbücher mit modernen und traditionellen Rezepten aus der Bretagne haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Andere Länder, andere Sitten – auch beim Autofahren

Seit 1. Juli 2012 müssen alle Autofahrer, auch Touristen, in Frankreich einen Alkohol-Schnelltester im Auto mit sich führen. Wer keinen unbenutzten Tester bei einer Kontrolle vorweisen kann, muss ab November mindestens 11 Euro Bußgeld bezahlen. Ziel der französischen Regierung ist es, mit dieser Maßnahme die Verkehrssicherheit auf den Straßen zu erhöhen. Autofahrer sollen, bevor sie sich hinters Steuer setzen und nicht wissen, ob sie noch fahrtüchtig sind, anhand der Röhrchen ihren Promillewert ermitteln. Der Einweg-Alkoholtest koste rund 1,50 Euro und soll in Apotheken, Diskotheken und Tankstellen erhältlich sein. In Frankreich gilt wie in Deutschland und in den meisten europäischen Ländern die Promillegrenze 0,5.

PFERDEAPFEL? PFERDEAPFEL!

PFERDEAPFEL? PFERDEAPFEL!

Wissen Sie, wie man einen Pferdeapfel auf Französisch nennt? Einen „crottin de cheval“! Und daher kommt auch, beruhend auf seiner Form, der Name „crottin de chèvre“, seinez Zeichens ein Ziegenapfel. Nein, nein, ich werde Ihnen hier kein Düngemittel empfehlen! Ein crottin de chèvre ist ein absolut köstlicher kleiner Ziegenkäse, der sehr trocken ist – je trockener, umso besser! Es gibt ihn in allen Supermärkten und natürlich auf den Wochenmärkten. Er hat einen intensiven Geschmack, ist aber nicht scharf und auch nicht säuerlich. Natürlich kann man ihn, wie andere Käsesorten, am Ende eines guten Essens zu sich nehmen. Aber man kann ihn auch anders, raffinierter geniessen. Je nachdem wie es Ihrem Appetit geht, zum Aperitif, als Vorspeise oder als leichtes Abendessen. Die erste Variante besteht darin, eine Scheibe Landbrot zu toasten. Dann schneidet man den crottin in feine Scheiben und belegt Ersteres damit. Darüber mahlt man grosszügig eine 4-Pfeffer-Mischung, die vor allem rosa Pfeffer enthalten sollte, und ab damit unter den Grill. Wenn der Käse anfängt zu schmelzen, dürfen Sie anfangen, sich zu freuen. Und während er genussfertig wird, bereiten wir uns einen Rucola- oder Feldsalat mit gehackten Mandeln oder Walnüssen zu, den wir einzig mit Balsamico-Essig und Walnussöl würzen.

Eine zweite, ebenfalls köstliche Variante besteht darin, den crottin mit einer feinen Scheibe getrocknetem Schinken zu umwickeln und ihn dann unter den Grill zu geben.

Geniessen Sie wie Gott in Frankreich – viel Spass im Urlaub!

Koch-Rezept: Jahrgangssardinen

JAHRGANGSSARDINEN – eine Delikatesse!

Wussten Sie schon, dass es Jahrgangssardinen gibt? Eh oui, die gute alte Ölsardine gehört in einigen 3-Sterne-Restaurants zu den Delikatessen! Preiswert, wenn man sie selbst kauft, wählt man die Ohne-Haut-und-Gräten-Version, kauft ein Maximum an Dosen (auch bei den bekannten Discountern findet man ausgezeichnete Ware!), die besten kommen aus St. Gilles-Croix-de-Vie, aber man kann durchaus auch andere nehmen, und lagert sie wie einen guten Wein. Alle 6 Monate wendet man sie, damit das Öl auch „überall hin kommt“ und legt sich so einen 1.-Klasse-Vorrat an.

Gesund sind Jahrgangssardinen auch noch

Die kleinen Sardinenfilets haben unzählige Vorteile: reich an Omega-3-Fettsäuren tun sie unserem Herzen zumindest körperlich gut, sie sind preiswert und enthalten obendrein für Kinder und zukünftige Mamas das unentbehrliche Kalzium. Aber wissen Sie auch, wie man daraus eine schnelle, köstliche und auch von Kindern geschätzte Köstlichkeit macht? Man nimmt für eine Person, je nach Appetit, 1 – 2 Dosen dieser kleinen Fische, die es so gut mit uns meinen.

Zubereitung (gekauft werden sie am besten in der Bretagne!)

Im Bretagne-Urlaub kann man – umso besser – auch fangfrische Sardinen nehmen, die man dann filetiert und entgrätet. Man giesst das Öl aus der Dose ab und kippt die Sardinen, damit sie nicht kaputtgehen, in eine Pfanne. Hinzu fügt man ein kleines (!) Stück (ca. 20 gr, wie im Hotel) dieser köstlichen Butter mit Salzkristallen, die es in der Bretagne überall gibt und nach Geschmack und Menge feingehackte Knoblauchzehen (Keim entfernen, das macht weniger einsam).

Und dann brät man sie bei kleiner Flamme und wendet sie von Zeit zu Zeit vorsichtig um. In der Zwischenzeit schält man festkochende Kartoffeln – nur Sie wissen, wieviel jedes Familienmitglied oder jeder Gast isst – und schneidet sie in Scheiben. Man übergiesst sie kurz mit heissem Wasser, das nimmt einen Grossteil der Stärke, und kocht sie ca. 10 Minuten in ungesalzenem Wasser (in der Butter ist ja auch schon Salz); das reicht, da sie ja in Scheiben geschnitten sind – und besonders im Urlaub wollen viele von uns vielleicht nicht so viel Zeit in der Küche verbringen.

Nun streuen wir grosszügig feingehackte Petersilie – wenn möglich glatte – darüber, bedienen jeden Gast mit Kartoffeln und verteilen seine Portion Sardinen darüber. Dazu gibt es, um den Säure-Basen-Haushalt ausgeglichen zu halten, einen Salat aus Rucola, Feldsalat oder beidem mit ein paar freundlich-rosa, in Scheiben geschnittenen Radieschen oder einigen Scheiben Rettich (wunderbar zur Leber-Entgiftung im Frühjahr) und gehackten Walnüssen. Würzen Sie ihn mit etwas Balsamico-Essig und Walnussöl – mehr braucht er nicht, sonst nehmen Sie ihm seinen delikaten Eigengeschmack!

Lust auf einen Urlaub in der Bretagne?

Viele Ferienhäuser in der Bretagne verfügen über eine sogenannte „Sommerküche“ – dort kocht man alles, was ein bisschen mehr Geruch verbreitet, wie Fisch, Crêpes usw. Viel Spass und guten Appetit!