Beitrags-Archiv für die Kategory 'Essen & Trinken'

PFERDEAPFEL? PFERDEAPFEL!

Samstag, 21. März 2009 15:35

PFERDEAPFEL? PFERDEAPFEL!

Wissen Sie, wie man einen Pferdeapfel auf Französisch nennt? Einen “crottin de cheval”! Und daher kommt auch, beruhend auf seiner Form, der Name “crottin de chèvre”, seinez Zeichens ein Ziegenapfel. Nein, nein, ich werde Ihnen hier kein Düngemittel empfehlen! Ein crottin de chèvre ist ein absolut köstlicher kleiner Ziegenkäse, der sehr trocken ist – je trockener, umso besser! Es gibt ihn in allen Supermärkten und natürlich auf den Wochenmärkten. Er hat einen intensiven Geschmack, ist aber nicht scharf und auch nicht säuerlich. Natürlich kann man ihn, wie andere Käsesorten, am Ende eines guten Essens zu sich nehmen. Aber man kann ihn auch anders, raffinierter geniessen. Je nachdem wie es Ihrem Appetit geht, zum Aperitif, als Vorspeise oder als leichtes Abendessen. Die erste Variante besteht darin, eine Scheibe Landbrot zu toasten. Dann schneidet man den crottin in feine Scheiben und belegt Ersteres damit. Darüber mahlt man grosszügig eine 4-Pfeffer-Mischung, die vor allem rosa Pfeffer enthalten sollte, und ab damit unter den Grill. Wenn der Käse anfängt zu schmelzen, dürfen Sie anfangen, sich zu freuen. Und während er genussfertig wird, bereiten wir uns einen Rucola- oder Feldsalat mit gehackten Mandeln oder Walnüssen zu, den wir einzig mit Balsamico-Essig und Walnussöl würzen.

Eine zweite, ebenfalls köstliche Variante besteht darin, den crottin mit einer feinen Scheibe getrocknetem Schinken zu umwickeln und ihn dann unter den Grill zu geben.

Geniessen Sie wie Gott in Frankreich – viel Spass im Urlaub!

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Koch-Rezept: Jahrgangssardinen

Samstag, 21. März 2009 15:09

JAHRGANGSSARDINEN – eine Delikatesse!

Wussten Sie schon, dass es Jahrgangssardinen gibt? Eh oui, die gute alte Ölsardine gehört in einigen 3-Sterne-Restaurants zu den Delikatessen! Preiswert, wenn man sie selbst kauft, wählt man die Ohne-Haut-und-Gräten-Version, kauft ein Maximum an Dosen (auch bei den bekannten Discountern findet man ausgezeichnete Ware!), die besten kommen aus St. Gilles-Croix-de-Vie, aber man kann durchaus auch andere nehmen, und lagert sie wie einen guten Wein. Alle 6 Monate wendet man sie, damit das Öl auch “überall hin kommt” und legt sich so einen 1.-Klasse-Vorrat an.

Gesund sind Jahrgangssardinen auch noch

Die kleinen Sardinenfilets haben unzählige Vorteile: reich an Omega-3-Fettsäuren tun sie unserem Herzen zumindest körperlich gut, sie sind preiswert und enthalten obendrein für Kinder und zukünftige Mamas das unentbehrliche Kalzium. Aber wissen Sie auch, wie man daraus eine schnelle, köstliche und auch von Kindern geschätzte Köstlichkeit macht? Man nimmt für eine Person, je nach Appetit, 1 – 2 Dosen dieser kleinen Fische, die es so gut mit uns meinen.

Zubereitung (gekauft werden sie am besten in der Bretagne!)

Im Bretagne-Urlaub kann man – umso besser – auch fangfrische Sardinen nehmen, die man dann filetiert und entgrätet. Man giesst das Öl aus der Dose ab und kippt die Sardinen, damit sie nicht kaputtgehen, in eine Pfanne. Hinzu fügt man ein kleines (!) Stück (ca. 20 gr, wie im Hotel) dieser köstlichen Butter mit Salzkristallen, die es in der Bretagne überall gibt und nach Geschmack und Menge feingehackte Knoblauchzehen (Keim entfernen, das macht weniger einsam).

Und dann brät man sie bei kleiner Flamme und wendet sie von Zeit zu Zeit vorsichtig um. In der Zwischenzeit schält man festkochende Kartoffeln – nur Sie wissen, wieviel jedes Familienmitglied oder jeder Gast isst – und schneidet sie in Scheiben. Man übergiesst sie kurz mit heissem Wasser, das nimmt einen Grossteil der Stärke, und kocht sie ca. 10 Minuten in ungesalzenem Wasser (in der Butter ist ja auch schon Salz); das reicht, da sie ja in Scheiben geschnitten sind – und besonders im Urlaub wollen viele von uns vielleicht nicht so viel Zeit in der Küche verbringen.

Nun streuen wir grosszügig feingehackte Petersilie – wenn möglich glatte – darüber, bedienen jeden Gast mit Kartoffeln und verteilen seine Portion Sardinen darüber. Dazu gibt es, um den Säure-Basen-Haushalt ausgeglichen zu halten, einen Salat aus Rucola, Feldsalat oder beidem mit ein paar freundlich-rosa, in Scheiben geschnittenen Radieschen oder einigen Scheiben Rettich (wunderbar zur Leber-Entgiftung im Frühjahr) und gehackten Walnüssen. Würzen Sie ihn mit etwas Balsamico-Essig und Walnussöl – mehr braucht er nicht, sonst nehmen Sie ihm seinen delikaten Eigengeschmack!

Lust auf einen Urlaub in der Bretagne?

Viele Ferienhäuser in der Bretagne verfügen über eine sogenannte “Sommerküche” – dort kocht man alles, was ein bisschen mehr Geruch verbreitet, wie Fisch, Crêpes usw. Viel Spass und guten Appetit!

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Meine Lieblingsspeise: langoustines

Dienstag, 19. August 2008 21:48

Hmmm…wie lecker!

 

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Bretonisch essen, aber richtig…

Mittwoch, 4. Juni 2008 3:51

Die bretonische Küche bedient sich keiner Schnörkel und basiert auf den Produkten der Region.

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