Die mobile Bank auf dem iPhone: T-Banking

T-Mobile bietet ab sofort eine kostenlose Bankingsoftware für das iPhone an: T-Banking. Das Programm kann kostenlos aus dem App-Store heruntergeladen werden. Damit wird das iPhone auch als „mobiler Bankschalter“ attraktiv.

In einem ersten Test ist mir folgendes aufgefallen:

  • Unterstützung mehrerer Konten und Banken.
  • Unterstützung folgender Geschäftsvorfälle: Kontostand, Kontoumsätze (bis 30 Tage) und Überweisung.
  • Für Überweisungen muss eine TAN (bzw. iTAN) benutzt werden.
  • Eine T-Online E-Mail Adresse ist zwingend erforderlich, um die Applikation zu nutzen. Allerdings muss man dazu nicht unbedingt T-Online Kunde sein. Eine kostenlose T-Online E-Mail Adresse von http://freemail.t-online.de reicht aus.

Es sieht danach aus, also ob die Kontodaten nicht lokal auf dem iPhone, sondern auf dem Server von T-Online gespeichert werden. Zumindest verweigert die Applikation ihre Funktion, wenn man das iPhone in den Airplane-Modus schaltet. Dieses finde ich etwas bedenklich, da auch das Passwort bzw. die PIN mit angegeben werden müssen (und demzufolge auch bei T-Online gespeichert werden).

Klar, um wirklichen Schaden anzurichten, braucht man noch eine gültige TAN – allerdings ist mir noch nicht klar, welchen Weg eine TAN nimmt (bspw. ob diese nach Eingabe in der Anwendung noch auf dem T-Online Server zwischengespeichert wird).

Ich habe die Applikation mit zwei Bankverbindungen getestet: Mit einem Konto bei der Sparkasse klappt alles, beim Deutsche Bank Konto gibt die Applikation eine Fehlermeldung aus, dass die Zugangsdaten nicht korrekt seien (und dass, obwohl sie korrekt eingegeben sind).

Fazit: Ich würde die Applikation höchstens benutzen, um mal eben den Kontostand abzufragen. Dem Programm die hochsensiblen TANs anvertrauen würde ich z.Zt. noch nicht, bis genauere Informationen zur Sicherheitspolicy von T-Banking vorliegen.

Als alternative gibt es im AppStore für etwas mehr Geld das Programm „iOutBank“, das ich allerdings noch nicht getestet habe.

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Urlaub trotz Schweinegrippe: Wie ist die Situation in der Bretagne (Frankreich)?

Zunächst einmal möchte ich vor übertriebener Panik vor der „Neuen Influenza“ („Schweinegrippe“) warnen. Grippewellen (auch Sommergrippewellen!) gibt es jedes Jahr. Die „alte Influenza“, die besonders in den Wintermonaten Deutschland jedes Jahr heimsucht, ist ungefähr so riskant wie die unter dem Namen Schweinegrippe bekannte „Neue Influenza“ (die Todesrate liegt nur leicht über derjenigen einer normalen Grippe-Epidemie). Und wir haben uns an die Gefahr gewöhnt und gelernt, damit umzugehen. Oder verfallen Sie etwa noch jedes Jahr im Winter in Panik, an der Influenza zu erkranken?

Offensichtlich haben sich jedoch überdurchschnittlich viele deutsche Urlauber in Spanien, Mallorca, speziell El Arenal an der Schweinegrippe  angesteckt. Frankreich allgemein, aber auch die Bretagne ist bisher kaum betroffen. Bisher konnte ich auch keine Berichte ausfindig machen, die darauf hindeuten, dass die Bretagne ein Risikogebiet ist.

Diese Beobachtung deckt sich auch mit den Beschreibungen, dass die Ansteckungsgefahr in Plätzen mit vielen Menschen auf kleinem Raum und Hautkontakt am höchsten ist (bspw. eine Diskothek in El Arenal). Die Bretagne als Region, in der wir die meisten Ferienhäuser und Ferienwohnungen in unserem Katalog anbieten, ist jedoch genau durch eine gegenteilige Situation gekennzeichnet: Viel Platz, weitläufige Landschaften und Sandstrände, keine Hotel- und Bettenburgen, sondern viele individuelle Ferienwohnungen und Ferienhäuser mit genügend „persönlichem Raum“ um sich herum. Diskotheken- und Partykulturen, wie sie auf Mallorca, Lorette de Mar oder auch Ibiza zu finden sind, gibt es in der Bretagne nicht!

Aus diesen Gründen ist auch davon auszugehen, dass die Bretagne zu denjenigen Regionen in Frankreich (vielleicht auch in ganz Europa) gehören wird, die am wenigsten von der Schweinegrippe betroffen ist.  Nebenbei: In unserer Informationsseite über die Bretagne haben wir festgestellt, dass die Bevölkerungsdichte dort ähnlich gering ist, wie in Brandenburg oder Mecklenburg-Vorpommern.

Für diejenigen, die es ganz genau wissen wollen, gibt es übrigens eine schöne Übersicht auf gemeldete Schweinegrippe-Fälle auf einer Google Map. Zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels sind in der Bretagne kaum Fälle gemeldet worden.

Schweinegrippe in der Welt und in der Bretagne

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MMS mit iPhone 3.0

Für alle T-Mobile Kunden, die mit dem neuen iPhone OS 3.0 und T-Mobile Vertrag MMS senden und empfangen möchten:

  • MMS Senden: Das Senden von MMS funktioniert sofort und ohne weitere Einstellungen. Einfach eine neue SMS-Nachricht erstellen (der Button zum erstellen von SMS heist seit iPhone OS 3.0 nun „Nachrichten“ und nicht mehr „SMS“). Anschließend auf das Kamera Symbol links nebem dem Nachrichtenfeld tippen und ein Foto aufnehmen/hinzufügen.
  • MMS Empfangen: Im Prinzip ist die Sache ganz einfach! Es muss nichts weiter eingestellt werden – es müssen lediglich 2 MMS versendet werden, damit der MMS-Empfang direkt auf dem Display des iPhone klappt! Wurden noch keine 2 MMS gesendet kommt immer die bekannte Nachricht, man möge doch bitte die hinterlegte MMS auf der T-Mobile Seite abrufen.

Für alle Nicht-T-Mobile Kunden gibt es eine schöne Zusammenstellung der nötigen Einstellungen.

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iPhone Applikation: Strand-Wetter für den Bretagne Urlaub…

Mehr durch Zufall bin ich auf die iPhone Applikation „Météos des plages“ gestossen, die ich heute für EUR 0,99 aus dem iTunes Store geladen habe. Um es kurz zu machen: Diese Applikation bietet einen Wetterbericht und eine 10-Tages Wetterprognose für verschiedene Badeorte in der Bretagne, Aquitaine, Basse Normandie, Korsika, Haute Normandie, Languedoc Roussilon, Cote Azur etc.

Ich liess es mir nicht nehmen, die Software hinsichtlich ihrer Tauglichkeit für den Bretagne Urlauber zu testen:

Die Applikation unterstützt z.Zt. über 60 Badeorte in der Bretagne, darunter Benodét, Crozon, Audierne, Quiberon, Arzon, …

Im Wetterberichtsmodus wird die aktuelle Temperatur, Windstärke, Brandungsstärke am Wasser, UV-Index, Sonnenauf- und Untergang, Windrichtung, Lufdruck, Luftfeuchtigkeit sowie der Zustand des Himmes mit Symbolen (Heiter, Bewölkt, Wolkig, Regen,…) angezeigt. Temperatur und Himmeszustand wird zusätzlich für die nächsten 9 Stunden prognostiziert.

Im Prognosemodus wird eine Wetterprognose für die nächsten 10 Tage angezeigt, und zwar mit den Parametern: Himmelszustandt, Minimal und Maximaltemperatur.

Das wars!

Lohnt es sich, die Anwendung zu kaufen? Für den Bretagne bzw. Frankreich Urlauber JA. Denn im Vergleich zum kostenlos mitgelieferten Yahoo!-Wetter (das auch viele Orte in Frankreich und der Bretagne kennt!), bietet die Software folgende Mehrwerte:

  • 10 Tage Prognose (ideal zur Planung von Stand- bzw. Ausflugstagen)
  • UV-Index,
  • Brandungsstärke und Windgeschwindigkeit (ideal um zu Entscheiden, ob gebadet werden soll)…

Was fehlt ist ganz klar ein Gezeitenkalender, hier sollte der Hersteller nachbessern.

Vorsichtig sollte man bezüglich der Kosten jedoch sein, da die Applikation eine mobile Datenverbindung benötigt.

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Duplicate Content: Google hat ein sehr langes Gedächnis…

Im November 2008 habe ich einige Modifikationen an bestimmten URLs der Webseite www.location-bretagne.de vorgenommen. Ausserdem war mir aufgefallen, dass wir einige hundert URLs hatten, die in verschiedener Schreibweise zum gleichen Inhalt führten. Auch wenn Duplicate Content auf der selben Website (zumindest bei Google) als Problem nicht allzu sehr überschätzt werden sollte (Demystifying the „duplicate content“ penalty), ist es doch nicht besonders schön.

Also habe ich mir die Mühe gemacht, alle nicht gewünschten URL via 301-Redirect auf die entsprechende bevorzugte Stamm-URL zu leiten, wie es Google in seiner Webmaster-Hilfe vorschlägt.

Richtig spannend finde ich nun die folgende Beobachtung: Mittlerweile haben wir es Ende Mai 2009 (also knapp 7 Monate später). Google kenn aber immer noch viele der alten URLs, die es vor November 2008 aufgeschnappt haben muss, denn im November habe ich sowohl sämtliche internen Links entfernt als auch wie eben beschrieben die 301-Redirects eingerichtet. Wir haben heute den 22.05.2009 und Google ruft immer noch hunderte dieser „uralten“ URLs auf…

Dieses „Elefanten-Gedächnis“ habe ich weder bei Yahoo! noch bei MSN Live Search beobachten können (dort war nach ca. 1-2 Monaten Schluss mit dem Aufrufen nicht mehr vorhandener URLs).

Google scheint also über zuviele Speicher- und CPU-Ressourcen zu verfügen, denn ansonsten würden sie wohl etwas ‚ökonomischer‘ damit umgehen…. : )

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Roomba 560/580: Massive Probleme – Virtual Lighthouses wachen nicht auf!

Einführung

Zu meinem Roomba 580, den ich wie zuvor beschrieben, letztes Jahr mangels Verfügbarkeit in den USA bestellt habe, werden standardmäßig drei Virtual Lighthouses / Walls mitgeliefert. Da ich einen Virtual Lighthouse in den Betriebsmodus „Virtual Wall“ gesetzt habe, aber aufgrund der Raumaufteilung in meiner Wohnung drei Virtual Lighthouses benötige, entschied ich mich vor einigen Wochen, einen weiteren Lighthouse (in Deutschland) zu bestellen.

Funktionsweise

Wie im Artikel „Virtual-Walls und Lighthouses im Detail“ beschrieben, arbeiten die „virtuellen Leuchttürme“ sowohl mit Infrarot- als auch mit Funk-Kommunikation. Grob gesagt, werden die Virtual Lighthouses vom Roomba durch ein Funksignal aus dem Standy-Betrieb geweckt, weiterhin kann der Roomba via Funk ermitteln, wie viele Virtual Lighthouses sich im Wohnraum befinden.

Im zitierten Artikel wird beschrieben, dass der iRobot Roomba anhand der Anzahl der Funktürme sein Reinigungsprogramm plant. Der Infrarotstrahl wird nur als Leit- bzw. Begrenzungsstrahl benötigt, wenn Roomba auf ein (aktives) Lighthouse trifft.

Probleme mit der Funkkommunikation vom Roomba

Seitdem ich das vierte Lighthouse in Betrieb genommen haben, häuft sich leider folgendes Problem, das vorher nur sporadisch aufgetreten ist:

Die Virtual Lighthouses erwachen nicht aus dem Standy, sobald der Romba seinen Reinigungszyklus beginnt. Früher waren die Lighthouses auch nicht immer sofort, zumindest aber nach einigen Minuten aus dem Standby erwacht. Genauer: Meistens wachen ein oder zwei Virtual Lighthouses auf, die anderen bleiben zunächst einfach im Standy Modus.

Roomba findet nicht mehr die Basis-Station

Problematisch wird dieses Verhalten durch folgende zwei Auswirkungen:

  1. Wie im Artikel „Virtual-Walls und Lighthouses im Detail“ beschrieben, hat offensichtlich die Anzahl der erkannten Virtual Lighthouses einen Einfluss auf die Planung des Reinigungszykluses: Je mehr Virtual Lighthouses Roomba erkennt, desto weniger Zeit wird er sich pro Raum nehmen (können). Problematisch ist nun, dass Roomba zunächst keins (im schlimmsten Fall), eins oder zwei Lighthouses erkennt und „glaubt“, die Reinigungsfläche wäre kleiner, als sie tatsächlich ist. Dieses Problem ist eher theoretisch, konnte ich in der Praxis noch nicht nachvollziehen.
  2. Viel schlimmer ist nun folgendes Verhalten: Da einige Virtual Lighthouses nicht aus dem Standby erwachen, durchfährt Roomba diese, so als ob sie nicht existent wären. Irgendwann einmal (sei es nach 30, 45 Minuten oder noch später erwachen dann die zunächst „toten“ Leuchttürme doch noch. Promblematisch ist nun, dass Roomba beim ersten Durchfahren nicht registriert hat, ein Virtual Lighthouse passiert zu haben. Auf dem „Rückweg“ zu Basisstation steht nun das zu spät aktivierte Lighthouse „im Weg“. Roomba glaubt nun, dass es der falsche Weg zurück zur Basisstation ist, da er es auf dem Hinweg nicht registriert hat. Folge: Roomba findet nicht mehr zurück zur Basisstation und sucht so lange, bis der Akku leer ist..

Übrigens: Trägt man nun Roomba per Hand zur Ladestation, so scheint mein Roomba (Roomba 580) den letzten Irrtum sich gemerkt zu haben und startet sein neues Reinigungsprogramm ebenfalls fehlerhaft. Nun hilft nur, Roomba manuell sofort wieder andocken zu lassen (und dann einen erneuten Reinigungszyklus zu starten) oder einen „Reset“ durchzuführen (10-20 Sekunden die Spot-Taste und die Dock-Taste gleichzeitig zu drücken).

Ermittelt: Es ist kein spezifisches Problem meines Roomba’s…

In folgendem Foren-Beitrag wurde die Vermutung aufgestellt, es könnte ein „defekt“ des Roomba sein (Roomba sendet zu schwache Funksignale): Lighthouse „pennt“. Diese Vermutung kann ich in meinem Fall nicht bestätigen. Zur Sicherheit habe ich mir einen Roomba meines Kollegens ausgeliehen (Roomba 560). Ergebnis: Trotz mehrfachen Resets und „Batterie-Wechsel-Aktionen“ an den Lighthouses (vgl.  immer Probleme mit Lighthouses nach Batteriewechsel) bleibt das eben beschriebene Problem unverändert bestehen. Es ist also sehr unwahrscheinlich, dass zwei Roomba den gleichen Defekt zur gleichen Zeit aufweisen…

Vermutung: Es liegt an Funkstörungen…

Viel wahrscheinlicher halte ich Störungen in der Funkübertragung vom Roomba zum Virtual Lighthouse ursächlich… Störungen durch Mobilfunkmasten (vgl. http://www.roombaforum.com/showthread.php?p=5926) halte ich für unwahrscheinlich (dies hat mir auch ein Elektrotechnik-Ingeneur bestätigt). Immerhin senden GSM-Mobilfunkstationen bei ca. 900 MHz bzw. 1800 MHz (vgl. GSM) und UMTS-Mobilfunkstationen bei ca. 1,9 – 2,2 GHz (vgl. UMTS). Viel wahrscheinlich ist, dass die Störungen vom 2,4 GHz Band ausgehen. In diesem Band „tummeln“ sich vor allem W-LAN und Bluetooth.

Die Virtual Lighthouses selbst funken ebenfalls im 2,4 GHz Band, und zwar genauer auf Kanal 0,7 und 15. Diese Informationen erhält man, indem man mit der FCC-ID Nummer auf der Homepage der Federal Communications Commission sucht (die FCC-ID Nummer, die auf meinen Virtual Lighthouses aufgedruckt ist, lautet: UFE-R3MOD24A.

Gibt es Lösungsansätze…?

Meine Hoffnung war, dass sich das Problem lösen würde, sobald ich alle Funksender und -empfänger in meiner Wohnung deaktiviere. Wenn bei deaktiviertem Funk das Problem gelöst worden wäre, hätte ich schrittweise die Geräte mit Funk wieder eingeschaltet (davon gibt es einige in meiner Wohnung) bis ich den „Übeltäter“ gefunden habe. Leider hat diese Strategie nicht funktioniert. Selbst als ich alle Funksender (und -empfänger) in meiner Wohnung deaktiviert hatte, blieb das Problem bestehen.

Allerdings hat eine Analyse ergeben, dass viele meiner Nachbarn ebenfalls mit W-LAN funken (wenn ich es richtig in Erinnerung habe, sind es dieses Jahr noch deutlich mehr Nachbarn mit W-LAN als letztes Jahr). Da ich in sehr dichtbesiedelter Innenstadtlage wohne, ist es dazu extrem schwierig (wenn nicht unmöglich), die vielen W-LANs konkreten Nachbarn zuzuordnen…

Fazit: Im Moment erscheint mir die einzige Lösung, komplett auf die Virtual Lighthouses zu verzichten oder die ständigen Probleme bei der Rückkehr des iRobot Roomba zur Basisstation in Kauf zu nehmen. Sobald ich neuere Erkenntnisse habe oder sogar eine Lösung werde ich natürlich an dieser Stelle darüber schreiben.

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Bretonisch essen, aber richtig…

Die bretonische Küche bedient sich keiner Schnörkel und basiert auf den Produkten der Region.

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Philipp grüßt alle Bretagne-Fans!

Willkomen auf dem WebLog von Location Bretagne! Lasst Euch von den folgenden Bildern inspirieren….

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