Regionen der Bretagne: Der Golf von Morbihan

„Mor Bihan“, das bedeutet übersetzt „kleines Meer“, dieses Gebiet der südlichen Bretagne kann man als besonders reizvolles, und von der übrigen Bretagne, schon aufgrund seines besonders mediterranen Klimas sehr unterschiedlichen Teil ansehen.

Nach der bretonischen Legende überschwemmten die Tränen von unglücklichen Feen das Festland, als vor den Menschen ihr Zauberland verlassen mussten. Ihre Haarkränze verwandelten sich in die 365 Inseln, die anscheinend im Tränenmeer schwimmen.

Die Morbihan bieten einige der schönsten Strände in der Bretagne

Dieses Binnenmeer, wie der Name schon sagt „kleines Meer“, ist mit dem Atlantik nur durch einen schmalen Engpass verbunden, der zwischen der „Pointe de Kerpenhir“ auf der Halbinsel von Locmariaquer im Westen, und der „Pointe de Bilgroix“ auf de Halbinsel de Rhuys im osten liegt. Das Binnenmeer ist etwa 20 km breit, und es dringt etwa 15 km in Landesinnere vor.

Die gesamte Küste des Morbihan ist den Gezeiten des Atlantiks stark unterworfen, die Ebbe und auch die Flut bewegen sich mit einer Geschwindikeit von etwa 10 km/h. hierdurch verändern sich die tiefen Mündungen, Ausbuchtungen und Landspitzen sowie auch die vielen kleinen Inseln im Meer im ständigen Gezeitenwechsel.

Hier findet man eines der größten Vogelreservate Europas, Myriaden von Flugenten, Stelzvögeln und Möwenarten beleben das Meer und die Strände. Ein Fünftel des Weltbestandes an kurzschnäblern trifft man hier zur Brutsaison.

Der fluß Auray begrenzt den Golf im Osten. Die malerische Stadt Auray liegt an seinen Ufern, sie besteht im Wesentlichen aus zwei Stadtvierteln: St. Goustau mit seinem Petit-Port, mit viele Gässchen und Häusern aus dem 15. Jahrhundert. Der Hauptort befindet sich auf der rechten Seite des lochs mit vielen alten Kirchen und einem herrlichen Promenadenweg über dem Fluß in einer Anhöhe entlang. Hier finden auch Ende Juli die bedeutendsten Prozessionen im 6 km entfernten Nachbarort St-Anne d’Auray statt. Zehntausende von Pilgern und Touristen zieht es dann extra in diesen Ausflugsmagnet mit der historischen Umgebung mit unzähligen kleinen Restaurants und Cafés.

Die Halbinsel von Rhuys, die als langgestreckte Halbinsel aus Schiefergestein, die den Golf von Morbihan gegen den Atlantik abschirmt verhilft aufgrund des milden Klimas und der mediterranen Vegetation mit Palmen, Bananen und Kakteen nicht zu Unrecht zum Ruf der äußerst angenehmen Sommerfrische mit langezogen, flach ins Meer gehende Sandbuchten und schattigen flachen Kiefernwäldchen. Von Port Navalo, an der äußersten Westspitze der rhuys-halbinsel, über port de crouesty und Kerjouanno, Arzon, Penvins, Damgan und Gildas de Rhuys reihen sich die weitläufigen Strände und kleinen Badebuchten, die auch heute noch Platz und Luft und Sonne touristische Freuden versprechen.

Last, but not least sei die Hauptstadt des Departements Morbihan, Vannes, erwähnt mit seiner historischen Altstadt und dem quirligen Hafen und den luxeriösen Jachten. Hier spürt man die Anziehungskräfte des Atlantiks und die Ruhe weitläufiger Landschaften.

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3 Gedanken zu „Regionen der Bretagne: Der Golf von Morbihan“

  1. …das schönste ist – wir fahren da hin !!!!!
    Ende Juli bis mitte August .
    Kennt jemand einen brauchbaren Reiseführer, nicht allzu teuer, der sich vor allem mit Morbihan befasst ?
    Gerne auch bei Amazon oder eBay zu ordern.
    Danke im voraus….
    Ralf

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