Kurz-Test: Wohnung renovieren – Wände sprühen statt streichen – Wagner Wallperfect W665

Es war nach einigen Jahren mal wieder soweit: Die Wohnung muss gestrichen werden! Ich beschäftigte mich mit der Frage, ob es der Maler machen soll oder ich selbst…? Letztes Mal hat es der Maler gemacht und ich war sowohl vom Preis als auch von der Qualität sehr zufrieden. Im Gegensatz zum letzten Mal ist die Wohnung aber diesmal nicht leer und unbewohnt. Da ich nicht so gern jemanden tagelang in meiner Wohnung herumlaufen lassen möchte, war mein Wunsch diesmal ausgeprägter, es selbst zu machen. Da ich mich immer sehr ungeübt mit der Farbrolle zeigte, kam mir die folgende Entdeckung sehr recht: Von Wagner gibt es neuerdings ein Sprühsystem für Wandfarbe: Wallperfect W665. Ungeübt bei der Farbrolle heisst bei mir übrigens, dass ich grundsätzlich zuviel Farbe auf die Rolle aufnehme und das Ergebnis so dazu neigt, fleckig bzw. streifig zu werden. Das Sprühsystem verspricht, dass all diese Probleme der Vergangenheit angehören…. Ich war zunächst etwas skeptisch, da in der Vergangenheit häufiger solche „Innovationen“ im Heimwerkerbereich keinen wirklichen Mehrwehrt geboten haben. Dennoch entschied ich mich, dem Produkt einen Versuch zu geben und kaufte es (relativ günstig) bei eBay.

Um es vorweg zu nehmen: Das Gerät hat mich nicht enttäuscht und ich würde es durchaus weiterempfehlen für alle, die großere Wandflächen (>40 qm)  neu streichen möchten.

Doch nun zum Gerät: Es besteht aus einem „umgekehrten“ Staubsauger, der Luft mit hohem Druck in einen Schlauch bläst. Dabei nimmt das Gerät einen Geräuschpegel an, der etwa mit einem lauteren Naß-/Trockensauger vergleichbar ist. An diesen Schlauch wir eine Spritzpistole mit eingebautem Farbtank montiert. Als Zubehör gibt es übrigens separate „Spritzeinheiten“ zu kaufen, die für andere Zwekcke als Wandfarben geeignet sind (bspw. Lackierarbeiten). Diese habe ich jedoch nicht ausprobiert. Die Spritzpistole lässt sich mit einem pistolenartigen Abzug steuern („am Abzug ziehen = Farbauftrag“). Der Sprühstrahl selbst lässt sich oval oder punktförmig einstellen. Im ovalen Modus kann dieser wiederum horizontal oder vertikal eingestellt werden.

Doch nun zu meinen Erfahrungen:

Positiv ist mir aufgefallen:

  • Der Farbauftrag ist relativ sparsam im Vergleich zum klassischen „Walzen“. Bemerkt habe ich dies daran, dass ich mit gleicher Farbmenge mehr Fläche bemalen konnte. Verstärkt wurde dieser Effekt noch dadurch, dass die Farbe ca. 10%-20% mit Wasser verdünnt wird, bevor diese durch die Wallperfect W665 gesprüht werden kann.
  • Der Farbauftrag ist gleichmäßig – bei mir ist das Ergebnis wie beim Malermeister! Dabei habe ich immer den sogenannten Kreuzgang genutzt, d.h. die Farbe zunächst in senkrechten und dann in waagerechten Bewegungen aufgetragen.
  • Es ging im vergleich zu Farbwalze ca. 1/3 schneller (wichtig: das Abkleben ist beim Sprühen extrem wichtig und nimmt eher mehr Zeit in Anspruch als beim Walzen).
  • Unebenheiten der Wand spielen keine Rolle mehr (beim Walzen haben diese immer zu ungleichmäßigem Farbauftrag geführt).
  • Eine beiliegende DVD erklärt (kurz) die Benutzung des Wallperfect W665.
  • Ein beiliegender Messstab erleicht die korrekte Verdünnung um 10%-20%.
  • Beim Sprühen von Wänden tritt fast kein unerwünschter Sprühnebel auf (Wichtig: Beim Sprühen über Kopf von Decken ist dies etwas anders, hier tritt durchaus Sprühnebel auf – Atemschutzmaske tragen!).

Negativ ist mir aufgefallen:

  • Zum leichteren Einfüllen legt Wagner dem Wallperfect zwei Trichter aus Pappe bei. Diese Papptrichter durchnässen nach einmaliger Benutzung und sind danach unbrauchbar. Hier hätte besser ein Kunstofftrichter beigelegt werden sollen, der sich mehrfach benutzen lässt.

Weder positiv noch negativ ist mir folgendes aufgefallen, das jedoch beachtet werden sollte:

  • Abkleben ist extrem wichtig! Bereiche, die nicht korrekt abgeklebt worden sind, machen hinterher unnötige Arbeit. Hierzu empfehle ich die praktischen Kombi-Abklebeprodukte von Tesa („EasyCover“) – dieses Produkt ist wirklich genial! Das Kombiprodukt gibt es in verschiedenen Größen und die größere Variante eignet sich sehr gut, um Türen zu bedecken (Schutz vor Sprühnebel!).
  • Falls man zwei- oder mehrfarbig streichen will, sollte man etwas Zeit einplanen. Denn falls bspw. die Decke weiss bleiben soll, sollten die Ränder abgeklebt werden, bevor die Wände in einer anderen Farbe gestrichen werden. Dies geht jedoch erst richtig, wenn die Farbe ausreichend getrocknet ist.
  • Bereiche mit vielen Aussparungen und wenig gerade Fläche sollten vielleicht doch lieber gewalzt werden. Sprühen lohnt sich vor allem bei größeren Flächen…

Ich hoffe, ein wenig Entscheidungshilfe gebenen zu haben, ob sich die Anschaffung des Wagner Wallperfect W665 lohnt oder nicht. Unten gibt es noch einmal eine Kostprobe vom Ergebnis ; )

Beispiel für eine Wand, die mit dem Wagner Wallperfect W665 gestrichen wurde.
Diese Wand habe ich mit Wagner Wallperfect w665 gesprüht

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Augenzeuge-Bericht: Algen in Tregunc / Trevignon, Bretagne

In unregelmäßigen Abständen veröffentliche ich Vor-Ort-Eindrücke und Augenzeugen-Berichte der Algen-Situation in der Bretagne. Ich halte diese Informationen für sehr wichtig, da in den Massen-Medien der Eindruck erweckt wird, die gesamte bretonische Küstenlinie sei von einer riesigen Algenplage bedroht (Stichwörter: Algenpest, Killeralgen, Todesalgen usw.). Unsere bisherigen Berichte zeigten: Das Gegenteil ist der Fall, die bretonische Küstenlinie ist mit über 2700 km so lang, dass unmöglich von einem generellen Problem gesprochen werden kann.

Heute veröffentliche ich einen Augenzeugen-Bericht von unserer Partner-Agentur Thomas Zinecker, der viele Ferienhäuser und Ferienwohnungen in der Bretagne aus unserem Katalog betreut. die Situation in und um Tregunc bzw. Trevignon (Finistere):

Zusammenfassung: Von Algen bzw. einer unangenehmen Ansammlung von Algen ist nichts zu sehen.

Strände in der Umgebung der Stadt Tregunc

Blick auf einen Strand in Tregunc, Bretagne im Juli 2009. Keine Algen erkennbar.
Blick auf einen Strand in Treguc im Juli 2009. Keine Algen Probleme erkennbar.

Der Strand von La Baleine im September 2009 mit Creperien und Restaurantes. Keine Algenprobleme erkennbar.
Der Strand von La Baleine im September 2009 mit Creperien und Restaurantes
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Lösung für Vista: Nach Ruhezustand kommt „Das System wurde nicht ordnungsgemäß heruntergefahren“

Bei meinem Vista 64 funktionierte nach einem Umzug der Partition auf eine neue Festplatte der Ruhezustand (Suspend-to-Disk, Hibernation)  nicht mehr ordnungsgemäß (ich habe eine bestehende Vista-Partition mit Acronis auf eine neue, größere Festplatte kopiert). Das Problem zeigte sich darin, dass Windows Vista zwar ordnungsgemäß vom Betriebszustand in den Ruhezustand wechselt, aber beim „Aufwachen“ bzw. Reaktivieren lediglich die folgende Fehlermeldung erscheint: „Das System wurde nicht ordnungsgemäß heruntergefahren“ bzw. englisch „System was shutdown unexpectedly“. Daraufhin hatte man dann nur die Möglichkeit, völlig neu zu booten oder den abgesichterten Modus auszuwählen. Nach langem Suchen habe ich endlich eine Lösung gefunden:

Offenbar trägt Vista in den Bootmanager eine eindeutige Laufwerks-ID ein, auf der die gesicherten Ruhezustandsdateien pro Bootmanager-Eintrag erwartet werden. Vermutlich durch das Kopieren von einer Festplatte zur nächsten sind diese Eintragungen ungültig geworden. Wichtig: Der Bootmanager funktioniert unter Vista nicht mehr so wie unter Windows XP (es gibt keine Boot.ini als Textdatei mehr!). Statt dessen wird das Kommandozeilenprogramm bcdedit.exe benötigt, welches bei Windows Vista standardmäßig mitinstalliert wird. Die nachfolgende Lösung funktioniert daher nicht mehr unter Windows XP, sondern nur unter Windows Vista (ggf. funktioniert sie auch unter Windows 7, aber dies habe ich noch nicht getestet).

Die Lösung besteht darin, dass man mit dem Tool bcdedit.exe die ID des Laufwerks, auf dem die Ruhezustanddateien vermutet werden, löscht. Offenbahr wird daraufhin automatisch die neue Laufwerks-ID eingetragen (wie der genaue Mechanismus abläuft, kann ich nicht genau sagen, da ich mich nicht so gut mit dem neuen Bootmanager von Vista auskenne. Fakt ist aber, dass es funktioniert hat).

Eine genaue Beschreibung der Vorgehensweise, die bei mir zum Erfolg geführt hat, findet ihr auf folgendem

Microsoft Artikel „Fehlermeldung ‚Das System wurde unerwartet heruntergefahren‘, wenn ein Windows Vista SP1-Computer aus dem Ruhezustand fortgesetzt wird.“

Hinweis: Im Artikel wird zwar ständig von Windows Vista Service Pack 1 gesprochen, ich habe aber Vista Service Pack 2 und die Ausführungen haben problemlos geholfen. Viel Glück!

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Itunes 9: Download ab heute…

Wie ich eben auf dem Nachrichtenticker von der Apple-Keynote am 09.09.09 (tolles Datum ; ) erfahren habe, wird iTunes 9 ab heute von Apple zum Download bereitgestellt.

Ich bin eben auf den offiziellen Downloadlink von Apple gegangen und konnte leider noch nichts finden. Auch ein Aufrufen der manuellen Aktualisierung aus iTunes heraus (Menü Hilfe) hat noch kein Update gebracht.

Hier eine Zusammenfassung der Änderungen, die Apple auf der Keynote vorgestellt hat:

– Itunes integration in Social Networks (Twitter, Facebook),

– KEIN Blue Ray Support : -(

– Schneller, schlanker leichter (na da bin ich ja mal gespannt – zur Zeit ist iTunes leider eines der mit Abstand trägsten Applikation, die ich auf meinem Vista 64 Bit ausführen kann,

– Bessere Kontrolle des iPhones (u.a. Anordnung von Symbolen auf dem iPhone über iTunes,

– iTunes LP mit Lyrics für Musik.

Na, da bin ich dann ja gespannt, wenn ich das ausprobieren darf. Hoffentlich nicht erst im Urlaub sondern noch heute ; )

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