Es rockt! Vista Ultimate 64 auf dem Lenovo W500 / T500…

Seit einiger Zeit besitze ich das Lenvo W500 Notebook mit 4GB RAM. Das Gerät ist technisch super, ich würde behaupten, dass es immer noch eins der besten Notebooks auf dem Markt ist (mit der Einschränkung, dass Lenovo leider immer noch keine LED-Hintergrundbeleuchtung für die hochauflösenden Displays liefert…). Selbst das „coole“ Macbook Pro krankt immer noch daran, dass es bspw. keine integrierten UMTS-Karten kennt. Design ist natürlich nach wie vor Geschmackssache.

Lenovo lieferte mein Notebook mit Vista Ultimate 32 Bit aus. Eine telefonische Nachfrage bei Lenovo ergab, dass man leider keine 64 Bit Version als Recovery DVD für mein Notebook bestellen kann.

Ich habe mich immer geärgert, dass ich mit meinem Notebook ca. 1,5 GB RAM Arbeitsspeicher verschenke. Grund ist die innovative „Switchable Graphics“-Technologie, mit der man im laufenden Betrieb zwischen den zwei Graphikkarten umschalten kann. Dadurch reduzieren nämlich gleich zwei Grafikkarten den maximalen Speicher von 4 GB, so dass bei mir nur noch 2,5 GB übrig blieben. Da ich sehr viel Softwareentwicklung betreibe, insbesondere mit den speicherfressenden Programmen Eclipse, Zend Studio und MS Visual Studio ging die Leistung des Notebooks schnell in Knie.

Da bei den 64-Bit Versionen von Windows die 4GB Grenze fällt, habe ich mich entschlossen, diesen Systemen probehalber eine Chance zu geben. Auch wenn Windows 7 64-Bit im Moment sehr gehypt wird (und dazu auch noch für einen begrenzten Zeitraum kostenlos erhältlich ist), bleibe ich bei Produktivsystemen lieber „konservativ“. Ja, ich habe auch schon Windows 7 ausprobiert (und zwar in der 64-Bit Version).Es macht einen Super Eindruck, aber ich möchte gern ein „Stable“ Betriebssystem haben (am Besten mit einem oder mehreren Service Packs ; ).

Da man den Produktkey von Windows Vista Ultimate 32 auch kostenlos für Windows Vista Ultimate 64 nutzen darf, installierte ich dieses System kurzerhand auf meinem Lenovo. Vorher hatte ich mit Acronis Disk Direktor eine weitere Partition auf der Platte eingerichtet und etwas Platz freigeschaufelt.

Kurzes Fazit: Es lohnt sich! Windows Vista 64 ist z.Zt. das standesgemäße Betriebssystem für die „mobile Workstation“ Lenovo W500 (natürlich auch für das T500 ;). Endlich wird der gesamte Arbeitsspeicher genutzt. Gefühlt ist das System 50% flinker, es „hakt“ nicht mehr beim Multitasking, das Umschalten zwischen Fenstern klappt vieeeel schneller. Alle Bildschirminhalte bauen sich dramatisch schnell auf, eigentlich so, wie man es immer dem Windows 7 nachsagt. Ausserdem soll man das W500 auch mit mehr als 4GB RAM ausrüsten können (bspw. 8GB), auch wenn die notwendigen 4 GB – Riegel noch sehr teuer sind…

Zum Glück bietet Lenovo auch ein System Update für 64-Bit an, so dass alle Lenovo-Tools bequem nachträglich installiert werden können. Ich habe kein Lenovo Tool gefunden, dass auf dem 64 Bit System nicht funktioniert. Auch meine anderen Anwendungen funktionieren auf dem 64 Bit System, darunter auch solche „Spezialprogramme“ wie bspw. S-Firm, Virtual CD, Avira Antivir…

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