iPhone Applikation: Strand-Wetter für den Bretagne Urlaub…

Mehr durch Zufall bin ich auf die iPhone Applikation „Météos des plages“ gestossen, die ich heute für EUR 0,99 aus dem iTunes Store geladen habe. Um es kurz zu machen: Diese Applikation bietet einen Wetterbericht und eine 10-Tages Wetterprognose für verschiedene Badeorte in der Bretagne, Aquitaine, Basse Normandie, Korsika, Haute Normandie, Languedoc Roussilon, Cote Azur etc.

Ich liess es mir nicht nehmen, die Software hinsichtlich ihrer Tauglichkeit für den Bretagne Urlauber zu testen:

Die Applikation unterstützt z.Zt. über 60 Badeorte in der Bretagne, darunter Benodét, Crozon, Audierne, Quiberon, Arzon, …

Im Wetterberichtsmodus wird die aktuelle Temperatur, Windstärke, Brandungsstärke am Wasser, UV-Index, Sonnenauf- und Untergang, Windrichtung, Lufdruck, Luftfeuchtigkeit sowie der Zustand des Himmes mit Symbolen (Heiter, Bewölkt, Wolkig, Regen,…) angezeigt. Temperatur und Himmeszustand wird zusätzlich für die nächsten 9 Stunden prognostiziert.

Im Prognosemodus wird eine Wetterprognose für die nächsten 10 Tage angezeigt, und zwar mit den Parametern: Himmelszustandt, Minimal und Maximaltemperatur.

Das wars!

Lohnt es sich, die Anwendung zu kaufen? Für den Bretagne bzw. Frankreich Urlauber JA. Denn im Vergleich zum kostenlos mitgelieferten Yahoo!-Wetter (das auch viele Orte in Frankreich und der Bretagne kennt!), bietet die Software folgende Mehrwerte:

  • 10 Tage Prognose (ideal zur Planung von Stand- bzw. Ausflugstagen)
  • UV-Index,
  • Brandungsstärke und Windgeschwindigkeit (ideal um zu Entscheiden, ob gebadet werden soll)…

Was fehlt ist ganz klar ein Gezeitenkalender, hier sollte der Hersteller nachbessern.

Vorsichtig sollte man bezüglich der Kosten jedoch sein, da die Applikation eine mobile Datenverbindung benötigt.

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Bretagne Urlaub geplant? Informationen, Meinungen & Meer… [Teil 1]

Einführung

Ist die Bretagne als Urlaubsziel in die engere Auswahl gefallen oder steht ein Urlaub in der Bretagne schon so gut wie fest? Gerade wenn man diese Region in Frankreich noch nie bereist hat, sollte man sich vorher informieren! In diesem Blog-Artikel versuche ich, wesentliche Quellen mit attraktiven und weiterführenden Informationen zusammen zu stellen.

Warum schreibe gerade ich diese Zusammenstellung? Als Mitglied des Location Bretagne Teams bin ich derjenige, der vermutlich das distanzierteste Verhältnis zu dieser Region hat. Keine Frage, ich habe die Bretagne unzählige Male bereist und ich mag diese Region. Privat mag ich aber auch andere Regionen in Frankreich (bspw. Provence oder Cote Azur) und auch völlig andere Länder als Urlaubsziel. So hat mir mein letzter Urlaub in Deutschland im Ostseebad Binz auf Rügen aber auch bspw. mein Urlaub in Spanien auf den Balearen (Ibiza) und auf dem südlichen spanischen Festland (bei Malaga) sehr gut gefallen. Es gibt viele Seiten im Netz über die Bretagne, die sogar von einer „Liebe“ zur Bretagne sprechen oder von einer einzigartigen (teils „intimen“ Verbindung) zu dieser Region. Ist ja auch klar, denn gerade diese „Bretagne-Fans“ spüren die intrinsische Motivation, sich die Mühe zu machen und eine eigene Bretagne Informationsseite ins Netz zu stellen. Eine weitere Gruppe  „Bretagne-Informationsbereitsteller“ sind Reiseanbieter, Fremdenverkehrsbüros und Ferienhausvermittlungen, bei denen sicherlich auch ein kommerzielles Interesse zur Informationsveröffentlichung beiträgt. Als dritte große Gruppe sind noch Bretagne-Auswanderer zu nennen, die sich möglicherweise im „Heimatland Deutschland“ noch einmal mit Informationen aus „erster Hand“ zurückmelden möchten.

Allen drei Gemeinsam ist: Die Informationen können nicht wirklich objektiv sein, denn 1.) Liebe macht bekanntlich blind, 2.) kommerzielle Anbieter werden sicherlich die Region für den Urlaubswilligen so attraktiv wie möglich erscheinen lassen und 3.) Auswanderer würden ja ihre eigene tiefgreifende Lebensentscheidung in Frage stellen, wenn die neue Heimat nicht in den höchsten Tönen gelobt würde.

Bretagne aus Sicht eines Reisenden

Denn die Bretagne ist groß (laut dem Wikipedia-Artikel über die Bretagne hat sie eine Fläche von etwa 27.208 km²). Aus Sicht eines deutschen Urlaubers ist das nur etwas weniger Fläche als Brandenburg bzw. knapp ca. drei Viertel der Fläche von Nordrhein-Westfalen). Für einen Österreicher sind das ca. 1/3 und für einen Schweizer etwa 2/3 der Fläche des Heimatstaates.

Ich bin mit dem Auto innerhalb von zwei Tagen durch die Bretage gequert (vom äußersten Süden der Morbihan, genauer eigentlich schon im Norden von Loire-Atlantique bei La Baule) entlang der Atlantikküste bis zum Norden der Côtes d’Armor, bei St. Brieuc). Und ich muss sagen, landschaftlich *und* architektonisch liegen zwischen diesen beiden Extremen Welten, ähnlich als wenn man in Deutschland vom norddeutschen Emsland ins Schwabenland fährt. Während der Süden der Bretagne architektonisch deutlich „mediterran-französischer“ erscheint, wirkt die Finistére plötzlich und fast schon abrupt „irisch-keltisch“ und die Côtes d Armor weitläufig und unberührt-nordisch (aber nicht skandinavisch-schwedisch, sondern eher wie eine nördliche Schwarzwaldregion).

Auch klimatisch und an den Stränden drücken sich diese Unterschiede aus: Die Luft und das Klima in der Morbihan wirkt deutlich lieblich-milder, während sie in der Finistere rauh-keltischer und in der Côtes d Armor irgendwie dazwischen erscheinen.

Dieser Eindruck setzt sich auch beim Erscheinungsbild der Ortschaften (insbesondere der touristikaffinen Seebäder) fort. Die Stand- und Küstenpromenade von La Baule (Loire-Atlantique) hat mich eindeutig an die (mondäne) Promenade von Nizza an der Côte Azur erinnert. Die Badeorte angefangen in der Region um Sarzeau bis Concarneau bzw. Loctudy erschienen zwar französisch, meist noch leicht mediterran und mondän, konnten aber vom Erscheinungsbild eine gewisse Verwandschaft zu schönen Seebädern an unserer Ost- und Nordsee in meiner Sicht nicht vollständige ablegen (wobei die Tendenz eher zu unserer Nordsee zeigte, je weiter man sich dem nördlicheren Concarneau nähert). Ab Penmarc’h gibt es dann einen wahrgenommen Bruch hin zum keltischen Erscheinungsbild, das jeglichem Vergleich mit deutschen Seebädern entbehrt.

Auffallend ist hier auch, das ab diesem Punkt die Orte wahrgenommen weniger kommerzielle Touristikangebote bieten (Bars, Cafés, Bootsverleih etc.) bzw. diese Angebote auf den Besucher deutlich dezenter wirken. Dieser Eindruck setzt sich angefangen von Penmarc’h bis nach Brest fort.

Ab Brest erscheint die Besiedelung dann deutlich weitläufiger und gröber gestrickt.

Weiterführende Informationsquellen zur Bretagne

Im Folgenden habe ich einige Seiten zusammengestellt, die aus meiner Sicht einen guten Einstieg in das Thema „Bretagne“ bieten. Bei dieser Zusammenstellung habe ich mich bewusst deutschsprachige Quellen beschränkt.

Allgemeine Informationsseiten

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Page Speed: Google möchte schnellere Webseiten…?

Mit Interesse habe ich den Beitrag im „Official Google Blog“ über den Wunsch Googles, dem Nutzer schnellere Webseiten zu bieten, gelesen. Im Beitrag „Let’s make the Web faster“ schreiben Urs Hoelzle und Bill Coughran über ihre Ideen, die Ladezeit von Webseiten zu reduzieren, um den „Surfer“ ein schnelleres „Surf-Erlebnis“ zu ermöglichen. Diesen Ansatz untermauern beide noch durch ein eigens dafür gedrehtes Video. Praktischerweise verweisen sie noch auf eine eigens für diese Anliegen produzierte Seite (http://code.google.com/intl/de-DE/speed/), von der unter anderem das mittlerweile recht bekannte Tool YSlow! sowie das neuere Google Page Speed (beides Plugins für die Firefox-Extension Firebug) und diverse weitere heruntergeladen werden können.

Das Tool Google Page Speed ist neu für mich, mit dem Tool YSlow habe ich ja bereits einige Erfahrungen sammeln können. In einem ersten Test zeigte Google Page Speed (ich habe die Version 1.0.1.1 Beta genutzt) auch einige Empfehlungen, die ich von YSlow! nicht bzw. nicht in dieser Form erhalten habe, darunter:

  • Detailliertere Empfehlungen zur Kompression von Bildern,
  • die Empfehlung unterschiedliche Hostnamen zur Beschleunigung des gleichzeitigen Ladens externer Ressourcen,
  • die Empfehlung, bestimmte Elemente (Bilder, CSS) von „Cookie-losen“ Domains zu laden,
  • detailliertere Empfehlungen zur Beschleunigung von CSS-Stylesheets,
  • detailliertere Empfehlungen zur „richtigen Lade-Reihenfolge“ externer Dateien.

Spannend fand ich an den Ergebnissen, dass offensichtlich auch die JavaScripts der „hauseigenen“ Dienste Google-Maps und Google Analytics, die wir bspw. für die Satelliten-Geo-Suche auf www.location-bretagne.de nutzen, noch optimierungsbedürftig sind (siehe Abbildung)… 😉 Also, Google, ran! Ich möchte bei Euren eigenen Diensten einen Optimierungsgrad von 100% sehen.

Google Page Speed Ergebnisse einer Seite mit Google Maps

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Preise für Ferienhäuser und Ferienwohnungen in der Bretagne fallen

Die Wirtschaftswoche schreibt am 18.06.2009, dass die Preise für Immobilien in Frankreich allgemein und auch in der Bretagne nachgegeben haben. Gegenüber dem höchsten Niveau vor ca. 2 Jahren sind die Preise um bis zu ca. 20% gesunken. Gründe dafür liegen in der nachlassenden Finanzkraft von Investoren, vor allem auch britischen Investoren, die traditionell die Bretagne gern besucht haben. Während sich der Artikel in der WiWo vor allem auf Kaufimmobilien bezieht, hat ein Sinken der Grund- und Immobilienpreise auch automatisch (wenn auch mit leichter Zeitverzögerung) ein Sinken der Mietpreise zu Folge.

Wer Ferien in der Bretagne verbringen möchte, kann sich schon jetzt auf viele Sonder- und Last-Minute-Angebote (auch für die traditionell überbuchte Hauptsaison) freuen.

Den originalen Artikel in der WiWo gibt es übrigens hier:

Frankreich – Ferienimmobilien in Frankreich lassen nach

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Kopplungsprobleme mit iPhone 3.0: Bluetooth Peripheral Device Driver fehlt

Problembeschreibung

Nachdem Apple wie vielfach erwartet am 17.06.09 endlich die neue iPhone OS Version 3.0 veröffentlicht hat, wurde auch mein Mobiltelefon natürlich sofort „up-gedated“. Eines der vielen Verbesserungen ist die Erweiterung der Bluetooth-Profile, so dass jetzt bspw. Tethering, d.h. die Nutzung des iPhone als UMTS-Modem möglich ist (sein soll ;).

Auf meinem Notebook Lenovo W500 mit Vista SP2 klappte die Kopplung per Bluetooth zunächst scheinbar gut. Das Gerät wird in der Bluetooth Umgebung angezeigt und der Geräte-Manager installiert diverse Treiber nach. Leider bleibt der Geräte-Manager von Vista bei genau einem Treiber hängen:

Bluetooth Peripheral Device

Leider hat Apple keinen solchen Treiber mitgeliefert (ich konnte zumindest keinen finden, auch iTunes liefert m.W. keinen mit). Dieser Screenshot illustriert das „Übel“:

Bluetooth Peripheral Device Driver (Nachfrage nach Bluetooth Kopplung mit iPhone 3.0)

Lösungen

Bisher hab ich leider keine gefunden. Es sieht danach aus, als ob Apple einen solchen Treiber für das iPhone und Vista nachliefern müsste. Ich bin kein Bluetooth Experte, aber im Heise Forum wurde mir gesagt, dass es möglicherweise auch am Bluetooth Treiber liegt.

Hier sind zwei Links zu relevanten Forenbeiträgen, die ich gefunden habe. Wer eine Lösung kennt: Bitte einen Kommentar hinterlassen!!


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