Erfahrungsbericht: Test Robotersauger iRobot Roomba 580 [Teil II]

Nun ist mein iRobot Roomba 580 seit mehr als zwei Monaten im Einsatz. Wie versprochen nun der zweite Teil meines Erfahrungsberichtes, inkl. kurzes Video.


Generelles Fazit:

  • Das Gerät ist kein Spielzeug – es ist wirklich nützlich und bietet einen deutlichen Komfort-Mehrwert!
  • Mein herkömmlicher Staubsauger ist seit der Anschaffung im Schrank verschwunden und wurde nie wieder benutzt.
  • Neben dem erhöhten Komfort besteht der Hauptvorteil darin, dass auch Stellen gereinigt werden, die mit einem herkömmlichen Staubsauger selten oder gar nicht gereinigt wurden: Bspw. unter dem Bett, unter der Couch, in schwer zugänglichen Stellen.
  • Die Akkuleistung ist immer noch sehr gut, auf Parkett läuft der Akku mehr als 2 Stunden (auf Teppichböden allerdings ca. 20 Minuten kürzer!).

Positiv:

  • Auf Hartboden (Parkett) ist die Reinigungsleistung wirklich gut, auch in Ecken bleibt kein Schmutz liegen. Auch auf Teppichböden ist die Reinigungsleistung gut, jedoch habe ich nicht getestet, wie tief der Schmutz aus dem Teppich entfernt wird.
  • Nur sehr selten bleibt der Roomba irgendwo hängen (in diesem Fall schaltet er sich dann aus Sicherheitsgründen ab). Meistens hat man irgendwas auf dem Fussboden liegen lassen, dass sich in der rotierenden Bürste verfangen hat (bspw. Kabel, Plastiktüte etc.).
  • Mit der Zeitsteuerung lässt sich das Gerät betreiben, wenn man nicht zuhause ist.



Negativ:

  • Die Reinigung des Staubbehälters ist nicht sehr komfortabel – man muss aufpassen, dass bei Ausleeren nicht wieder Dreck auf den Fussboden fällt. Hier hätten Staubsaugerbeutel einen klaren Vorteil.
  • Die Bürsten selbst aber auch deren Lager verschmutzen relativ schnell, insbesondere auch lange Haare setzen sich gern in den Lagern ab. Die Folge ist, dass zunächst die Laufleistung sinkt (der Akku geht schneller leer) und dann der Roomba dazu neigt, sich abzuschalten und mit einen Sprachhinweis zur Reinigung der Bürste auffordert.
  • Der Staubbehälter ist relativ klein und muss tatsächlich alle 2-4 Durchläufe geleert werden.
  • Ich habe den Eindruck, dass W-LAN Accesspoints manchmal die Funkkommunikation mit den Virtual Lighthouses stören. Die Folge ist dann, dass der Roomba zu früh in den nächsten Raum wechselt, weil der Lighthouse noch nicht aktiv ist. Auf dem Rückweg verwirrt in dann ein zu spät aktivierter Lighthouse und er findet nicht mehr zur Basisstation zurück.
  • Die Fernbedienung brauch manchmal relativ lange, bis diese den Roomba „findet“. Erst nachdem Sie ihn gefunden hat, ist eine Steuerung möglich.
  • Die Basisstation ist sehr leicht und sollte auf dem Fussboden befestigt werden (z.B. kleben). Ansonsten kann es passieren, dass der Roomba diese beim Andocken „wegschiebt“.
Bookmark
philipp

Autor: philipp

Webmaster des Location Bretagne Blogs und Verantwortlicher für die Seite http://www.location-bretagne.de

2 Gedanken zu „Erfahrungsbericht: Test Robotersauger iRobot Roomba 580 [Teil II]“

  1. Ich habe auch einen Roomba und kann in den meisten Punkten zustimmen.
    – Mein Staubbehälter muss wöchentlich geleert werden, hier passt so ziemlich der Dreck einer Woche rein.
    – Meine Basistation habe ich in eine Ecke gestellt, da kann diese nicht verschoben werden.

    Aber sonst ist der Roomba ein Top-Gerät, das sein Geld wert ist.

  2. Ich muss Roomba täglich reinigen und den Schmutzbehälter ausleeren. Ich verwende Roomba 581 aber auch für 110m² und habe einen Hund, der überall Haare verliert.

    Ich habe meine Wohnung in drei Bereiche mit den Leuchttürmen eingeteilt, funktioniert wirklich problemlos. Im Wohnzimmer, das 50m² hat, bleibt manchmal etwas Dreck liegen, das aber dann beim nächsten Mal aufgesaugt wird.

    Absoluter Kauftipp für gestresste Hausfrauen 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *